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San Francisco/Kalifornien

Auf dem Weg von Los Angeles nach San Francisco machten wir einen kurzen Abstecher zum 17 Miles Drive, einer Privatstrasse mit den unterschiedlichsten Landschaftsbildern. Einerseits weite Golfplätze, anderseits steile Klippen und der stürmische Ozean.
In San Francisco angekommen, fuhren wir mit dem Auto zunächst den 49-Miles-Drive ab, der an allen sehenswerten Punkten der Stadt vorbeiführt, um uns zunächst einen Überblick zu verschaffen. Da gibt es z.B. China Town, die größte chinesische Siedlung außerhalb Asiens. Gleich nebenan beginnt der Financial District. Hier werden Macht und Reichtum vorzugsweise in Architektur ausgedrückt. Am auffälligsten ist die erdbebensichere Trans-America-Pyramid mit 260 m Höhe, deren Bewährungsprobe aber noch aussteht
Wir befuhren als nächstes die Lombard Street, die aufgrund ihres steilen Gefälles in Serpentinen angelegt wurde.
Ein besonderes Architekturdenkmal ist der Palace of Fine Arts. Gelegen an einem wunderschönen See war es im Jahre 1915 Mittelpunkt der Panama - Pacific -Weltausstellung.
Die fast 3 km lange Golden Gate Bridge ist zwar nicht mehr die  längste Hängebrücke der Welt, aber dafür eine der schönste  Brücken die es überhaupt gibt. Die Festungsanlage unterhalb der Brücke wurde um 1850 zum Schutz der Golden Gate erbaut.
Kaum anderswo hat man einen besseren Überblick über San Francisco als von den knapp 300 m hohen Zwillings-Hügeln, den sogenannten Twin Peaks.
Um dem großen Andrang auf Alcatraz zu entgehen haben wir morgens die erste Fähre genommen um auf die Gefängnisinsel zu gelangen. Den Platz auf der Fähre mußten wir bereits drei Tage zuvor buchen. Auf der Insel angelangt bekamen wir auf Nachfrage sogleich einen Walkman und eine Karte um auf einem Rundgang die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Die Sicherheitsvorkehrungen wie Wachtürme, Stacheldrahtzäune und Metalldetektoren hinderten die Gefangenen an Fluchtversuchen. Die niedrige Meerestemperatur von 7 bis 10 C° sowie die starke Strömung taten ihr übriges. Im Gefängnisgebäude bekam man auch sogleich einen Eindruck von den unmenschlichen Verhältnissen, die hier seinerzeit geherrscht haben müssen. Der Zellenkomplex, der über ausbruchsichere Gitterstäbe verfügte, war niemals voll ausgelastet. Durchschnittlich saßen hier 260 Gefangene ein, die mehrmals täglich durchgezählt wurden. Unter ihnen waren einige der berühmtesten Verbrecher Amerikas, z.B. Al Capone, Machine Gun Kelly sowie Robert Stroud, bekannt als Birdman of Alcatraz. Der einzige Ort, an dem die Häftlinge je zusammenkamen war der Eßsaal. Um einen Aufstand hier zu verhindern, wurden besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Es war den Wärtern verboten den Saal zu betreten und an der Decke waren Tränengasbehälter angebracht. Außerdem wurde den Gefangenen das Sprechen verboten. In Einzelhaft saßen die Sträflinge, meist ohne Tageslicht, in Zellen die nicht größer als 1,50 x 2,70 m waren. Am Tag unseres Besuches war auch der Ex-Häftling Jim Quillen - diesmal als Gast - auf der Insel um seine Biographien zu signieren.
Die 5 Tage in San Francisco sind wie im Fluge vergangen Wir verließen die Stadt über die Bay Bridge, die sechsspurig auf zwei Ebenen befahren wird. Wir fuhren auf der unteren Etage, während für den Gegenverkehr die Fahrspuren im oberen Stockwerk vorgesehen sind.
Übersicht Sehenswürdigkeiten:
- Alcatraz
- Twin Peaks - Zwillingshügel
- South of the Market - Geballte Kunst
- Presidio - Militärgelände mit Geschichte
- Palace of Fine Arts - Kunstpalast
- Lombard Street
- Golden Gate Bridge
- Coit Tower und Telegraph Hill
Am Fuße der Golden Gate Bridge liegt Fort Point National Historic Site. Das Fort wurde zwischen 1853 und 1861 errichtet, um den Zugang zur San Francisco Bay zu überwachen.
Webseiten:
- http://www.ci.sf.ca.us/
- http://www.sfmuseum.org/
- http://www.zpub.com/sf/history/
- http://www.sfjourney.com/
Es gibt so viele tolle Webseiten über diese tolle Stadt...
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