
Abflug von Düsseldorf nach Mallorca. Schon am Abend vorher brachten wir unser Gepäck zum Flughafen, Late-night-check-in nennt die LTU das. Da unser Flug schon um 5:50 Uhr startete konnten wir somit eine Stunde länger schlafen. Um 4:45 Uhr kamen wir am Flughafen an, das war schon recht spät, denn die Sicherheitskontrollen waren sehr umfangreich, fast jede Tasche wurde geöffnet. Man sollte somit sehr viel Zeit einkalkulieren.
Da wir um 6:00 Uhr von Düsseldorf abgeflogen sind landeten wir schon um 8:15 Uhr in Palma de Mallorca.
Während des Fluges wurden nur Getränke und ein Sandwich ausgeteilt, recht wenig wenn man noch nicht gefrühstückt hat, aber doch ausreichend in Anbetracht des relativ kurzen Fluges. Die Fluggesellschaften müssen sparen, das kann man am besten bei den Passagieren.
Der zweistündige Transfer vom Flughafen zum Hotel fand im direkten Anschluss statt. Im dichten Verkehr von Palma fuhren wir erst zwei Hotels in Palma an um dann weiter nach Paguera zu fahren. Wir wurden zuletzt ausgeladen. Unser Hotel war das Beverly Playa, direkt am Strand gelegen. Hier bezogen wir unser Zimmer im 8. Stock. Die Betten recht weich, das Badezimmer mit einer sehr alten Dusche ausgestattet. Das Wasser tropfte immer im Wechsel heiß und kalt heraus. Für den Preis war es, bis hier soweit OK. Das Buffet am Morgen und am Abend war für ein drei Sterne Hotel in Spanien sehr gut.
Die Touristeninformation liegt in direkter Nachbarschaft zum Hotel, an einem kleinen Platz, der am Abend von Musikgruppen vorzugsweise aus Chile genutzt wird. Hier informierten wir uns über die Busverbindungen nach Palma. Mit der Linie 102, 103 fährt man von 6 Bushaltestellen im Stadtgebiet nach Palma. Die Linie 104 benötigt mehr Zeit, und ist somit nicht zu empfehlen. Eine Fahrt kostete während unseres Aufenthaltes 2,40 €. Mit der Linie 1 fährt man dann von Palma weiter zum Flughafen.
Der Boulevard wird am Abend für den normalen Verkehr gesperrt, sehr viele Restaurants, Cafés und Geschäfte säumen hier die Straße. Die Stadt hat keinen Hafen oder sonst irgendetwas Herausragendes zu bieten, außerdem ist sie fest in deutscher Hand. Pommes Rot Weiß, Currywurst, Halbes-Hähnchen sind nur einige Gerichte dieden Deutschen lieb sind, auf Tapas mussten wir hier verzichten. Wenigstens wird in allen Bars die Sangria in einem Glas serviert.
Die Preise in den Restaurants sind denen in Deutschland ähnlich.
Einige Diskotheken findet man auch in der Stadt, hier ist in der Nebensaison jedoch nicht viel los. Konkurrenz haben diese auch durch die Restaurants, da dort mehr oder weniger gute Musiker mit Liveauftritten für Stimmung und Tanzmusik sorgen.

Der Strand von Paguera ist sehr sauber und liegt in unmittelbarer Stadtnähe, so dass für einen längeren Strandaufenthalt die Verpflegung ebenfalls gesichert ist.
Paguera bietet sich für Wanderungen geradezu als Standort an. Viele Wanderwege beginnen in der Stadt und enden z.B in Cala Fornells oder Santa Ponça. Eine Wanderung in die nahen Berge ist jedoch viel reizvoller. Die Touristeninformation bietet eine kleine Broschüre an in der schöne Wanderungen beschrieben werden.