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Oslo
Die Wegbeschreibung zu unserem ersten Hotel in Oslo, dem Helsfyr war für uns leider unbrauchbar, da diese offensichtlich von einem Ortskundigen abgefasst wurde. Der Text lautete z.B. " Kurz bevor Sie die Abzweigung zur XY- Strasse erreicht haben, biegen Sie rechts ab und stehen vor Ihrem Hotel" . Nur leider war der Wegbeschreibung kein Stadtplan beigefügt. Zunächst fuhren wir eine Weile herum, in der Hoffnung doch noch den richtigen Weg zu finden. Doch irgendwann hatten wir genug von der sinnlosen Sucherei. In einem Industriegebiet trafen wir einen Mann, den ich bat, ob er mir den Weg zum Hotel erklären könne. Dieser gab sich alle Mühe uns den Weg zu erklären, bemerkte aber, daß es fast aussichtslos sei, da er auch nicht immer sicher sei, welche Straße zu befahren ist. Nach ca. 10 Minuten zäher Verhandlung kam er auf die Idee uns den Weg persönlich zu zeigen, was wir dankend annahmen. Während der Fahrt mußten wir aber noch einmal nach der genauen Lage des Hotels fragen. Nach ca. 20 Minuten Fahrt hatten wir unser Hotel gefunden. Sehr dankbar brachten wir unseren neu gewonnenen Freund wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wir versuchten nun ein drittes Mal den Weg zu unserem Hotel zu finden, was nun auch auf Anhieb gelang.
Bilder
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Wie sich später herausstellte, waren wir nicht die einzigen, bei denen die Wegbeschreibung bereits am ersten Tag zu einer " Krise" führte, auch alle anderen Familien die die gleiche Rundreise (Diese Rundreise bietet Stenaline an) machten, fanden nicht auf Anhieb den richtigen Weg, wobei der Fahrer dem Beifahrer die Schuld gab und umgekehrt. Was das Autofahren in fremden Ländern angeht habe ich eigentlich keine Probleme, doch in Oslo war dies anders, zumal wir auch keinen Stadtplan besaßen und somit beschlossen wir, in dieser Stadt so wenig wie möglich Auto zu fahren.
Wir fragten also an der Hotelrezeption zunächst nach öffentlichen Verkehrsmitteln. Unweit des Hotels gab es eine U-Bahn Station und für wenig Geld fuhren wir innerhalb kürzester Zeit in die Innenstadt. Unsere erste Station war das Hafenspeicher-Viertel Akker Brygge. Dort gibt es viele Restaurants und Pubs, die bis weit in den Abend hinein geöffnet haben sowie ein großes Einkaufszentrum. Am Kai liegen Ausflugs-, Fischer- und Restaurantboote, auf denen bei schönem Wetter selten ein freier Tisch zu ergattern ist.
Frisch gestärkt führte unser nächster Weg in den etwas außerhalb gelegenen Vigeland Park. In diesem Park hat Gustav Vigeland über 200 aus Granit und Bronze geschaffene Skulpturen verteilt. Mit dem 17 m hohen, aus einem Granitblock gehauenen Monolithen mit 121 in sich verwobenen Figuren, hat der Künstler ein weiteres gigantisches Werk geschaffen. Wir halten uns sehr lange in diesem Park auf. Danach machen wir noch einen ausgiebigen Spaziergang durch die Innenstadt von Oslo.
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