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Windhoek
Die Bauten aus der kurzen Zeitspanne der deutschen Besatzung vor dem Ersten Weltkrieg machen den Charme der Hauptstadt Windhoek aus, die ansonsten an Sehenswürdigkeiten nicht viel bietet. Es lohnt sich jedoch, sich von einem Aussichtspunkt einen Überblick zu verschaffen. Möglichkeiten dazu bieten der Dachgarten des Kalahari-Sands-Hotels im Karl-List-Gebäude an der Independence Avenue (der früheren Kaiserstraße), der 42 m hohe Turm der Christuskirche, die Andersonstraße, die oberhalb des Tintenpalasts verläuft und der Aussichtspunkt am Werthsingel, der über die Andersonstraße oder über die John Meinert- und Sinclairstraße zu erreichen ist. Seit März 1990 ist Namibia nun unabhängig. In dieser kurzen Zeit der Unabhängigkeit hat sich das Bild des Stadtzentrums grundlegend geändert; z. B. wurden eine Fußgängerzone und neue Einkaufszentren angelegt. In der weitläufigen, locker bebauten Stadt setzen einzelne Hügel Akzente. Auf der Anhöhe nahe dem Stadtzentrum steht in freier Lage und von allen Seiten sichtbar, die Christuskirche. Sie wurde 1907—10 aus Quarzit der Windhoeker Umgebung erbaut und war die erste evangelische Kirche in Südwestafrika. Windhoek hat zwei Flughäfen, in der Stadt liegt der Inlandsflughafen Eros, etwa 40 km außerhalb befindet sich der Internationale Flughafen mit Verbindungen in die angrenzenden Länder und nach Europa. Die einheimische Air Namibia denkt seit Langem über eine Nonstopverbindung in die USA nach. Ist man erst einmal gelandet, gilt es sich im Straßenverkehr zurecht zu finden, in Namibia herrscht Linksverkehr. Die Ampeln stehen auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Man hat als Autofahrer einen besseren Überblick und braucht nicht den Hals zu verdrehen. In Windhoek findet man noch zahlreiche deutsche Kulturelemente, zum Beispiel deutschen Karneval. Es gibt zahlreiche deutsche Geschäfte und Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit. Durch die Arbeit auf deutschen Farmen sprechen sehr viele der schwarzen Bevölkerung ein gutes Deutsch. Amtssprach ist allerdings Englisch. Schon am Flughafen übernahmen wir unser "erstes" Auto, einen VW Golf, ohne Klimaanlage. Eine Klimaanlage ist aber im Sommer unverzichtbar (was haben wir geschwitzt). Die fast 50 Kilometer vom Flughafen nach Windhoek waren sehr abwechslungsreich. Immer wieder sahen wir kleine Affen am Strassenrand, leider flüchteten sie sobald man mit dem Auto auch nur langsamer wird. Unser erster Weg führte uns in unser Hotel, am Rande der Innenstadt. Kurz darauf machen wir uns auf die Hauptstadt Namibias zu erkunden. Wir suchen zuerst eine Bank, in der Einkausstrasse werden wir fündig, in direkter Nachbarschaft finden wir auch einige Restaurants, Kaffee's und ein Shoppingcenter. Also erst mal schauen was es hier zu essen gibt wie schmeckt Kaffee und Kuchen? Wir sind sehr überrascht was es hier alles zu kaufen gibt und wie sauber die Stadt doch ist, es ist aber sehr ruhig kaum jemand nimmt Notitz von den zweien die sich nicht auskennen. |
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| Update 10.09.2006, 12.07 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel | ||||||||