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Lüderitz & Kolmannskuppe

Lüderitz

Unsere nächste Etappe auf unserer 7.000 km langen Reise ist Lüderitz, am Atlantischen Ozean gelegen. Die Stadt hat nur 4.500 Einwohner und keine eigene Wasserquelle. Das hier benötigte Wasser wird über eine 65 km lange Pipeline herangepumpt. Hätten wir die Wüste nicht immer vor Augen gehabt, könnte man meinen, man blickt auf eine kleine deutsche Stadt an der Nordsee. Da die Temperaturen und die Sprache die gleiche ist wie in Deutschland fühlen wir uns gleich wie zuhause. Genau gegenüber vom Hafen in der Haifischbucht liegt die Pinguininsel, zu der man bei gutem Wetter auch mit dem Boot fahren kann. Leider haben wir den Eindruck von großer Arbeitslosigkeit in dieser Gegend. Alle Restaurants und Kneipen schließen zudem sehr früh so daß von einem ausgedehnten Kneipenbummel oder Abendspaziergängen Abstand genommen werden sollte.

Goldgräberstadt Kolmannskuppe

Wir unterbrechen die Fahrt zum Kokerboomwald rasteten wir in der Geisterstadt Kolmannskuppe. Hier wurde im Jahre 1908 der erste Diamant gefunden und im Laufe der Jahre siedelten sich die Diamantensucher hier an. Um 1930 waren die Diamantenvorkommen erschöpft und die Stadt wurde aufgegeben. Nun versinkt sie allmählich im Sand, den auch wir überall zu spüren bekommen. Wir besichtigen die Stadt und haben das Glück das in diesem Moment eine größere deutschsprachige Reisegruppe ankommt. Die Reiseleiterin läd uns ein die Gruppe zu begleiten was wir auch dankbar annehmen. Die Besichtigung hat uns sehr viel Spaß gemacht. Nach dem Rundgang verabschieden wir uns von der Gruppe, wir wollen zum Kokerboomwald. Da wir erst am Mittag Kolmannskuppe verlassen sind die 300 Kilomter mehr als genug.

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Update 10.09.2006, 12.07 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel