Autofahren:
Bevor wir unser Auto in
Empfang nehmen konnten, gab uns der Verleiher ein
Schriftstück in die Hand mit der Bitte, die Hinweise
zu beherzigen.
Teilweise habe ich
noch eigene Erfahrungen dazu geschrieben.
"Die meisten
Unglücke auf Schotterstrassen werden durch zu
schnelles Fahren verursacht. Sie sollten daher die
vorgeschriebene Hoechstgeschwindigkeit von 60-70
km/h nicht überschreiten."
Solltet Ihr jedoch
auf den berüchtigten Wellblechstrassen fahren, was
beinahe täglich passiert, so ist es eine Qual für
Mensch und Maschine, diese niedrige
Geschwindigkeit beizubehalten.
"Beachten Sie die
Verkehrsschilder, vor allem solche. die auf
scharfe oder leichte Kurven hinweisen."
Hier muß man
besonders aufmerksam sein. Die Straßenschilder
kommen so früh, daß man sie schon vergessen hat
wenn man die Kurve erreicht hat.
"Sollte das Schild
auf eine leichte Kurve hinweisen, sollten Sie die
Geschwindigkeit noch vor Anfang der Kurve um ein
Drittel verringern. Im Falle einer scharfen Kurve
sollten Sie die Geschwindigkeit noch vor Anfang
der Kurve um die Hälfte verringern."
Daran solltet Ihr
Euch wirklich halten, in einigen Kurven liegen
ausgebrannte oder völlig demolierte Zeitzeugen aus
Blech!!!
"Auf staubigen
Strassen sollten Sie Ihr Licht anschalten, damit
Ihr Fahrzeug besser gesehen werden kann."
Fährt ein Fahrzeug
vorraus, solltet Ihr für einen großen
Sicherheitsabstand sorgen - schon der
Windschutzscheibe wegen.....
"Wenn Ihnen ein
Fahrzeug entgegenkommt, sollten Sie langsamer
fahren und sich so weit wie möglich links halten."
( Achtung Linksverkehr!)
"Der Reifendruck
spielt bei der Strassenlage Ihres Fahrzeuges eine
wichtige Rolle. Sie sollten Sich hier an die
Anweisungen des Herstellers halten."
Ich habe den
Luftdruck bei Sandfahrten ein wenig gemindert um
die Traktion ein wenig zu erhöhen. Bei der
Weiterfahrt auf Asphalt oder Schotterstraßen
solltet Ihr das Aufpumpen aber nicht
vergessen.
"Soweit möglich,
sollten Sie nicht nachts fahren."
Schon am Tage
versperrte uns allerlei Tiere den Weg und ich
möchte nicht wissen, was sich so in der Nacht auf
den Strassen rumtrieb....
"Wenn es regnet sind
die Schotterstrassen rutschig. Achten Sie zudem
auf Stellen, an der die Strasse vom Wasser
weggespuelt wurde, und auf fliessendes oder
stehendes Wasser in Durchfahrten und auf
Dämmen."
Bei der Fahrt
entlang der Skelettküste trat ein wenig Nebel auf,
so daß die Straßen glatt waren, so ähnlich als
hätte jemand Schmierseife ausgeschüttet.
"Halten Sie Ausschau
nach Tieren und seien Sie auf der Hut vor dem
Unerwarteten. Bitte halten Sie das Steuerrad zu
allen Zeiten mit beiden Händen fest.
Schotterstrassen sind nicht alle gleich, bitte
vergewissern Sie sich der Strassenlage."
Regelmäßig werden
die Straßen planiert, dabei werden kleine
Steinhaufen mitten auf der Fahrbahn aufgehäuft.
Ich konnte nicht mehr gefahrlos ausweichen und
schon war es passiert, ein Reifen war platt und
die Felge nur noch Schrott!
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Stand: 6. September 2004
Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird abgeraten. Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße befindlicher Tiere.
Vorsicht ist bei den kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen entlang der Landstraßen angebracht, wo es wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.
Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger. Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten.
Geld: Wir haben den Gebrauch von Kreditkarten stark erweitert. Mit so wenig wie möglich Bargeld ist man immer auf der sicheren Seite. Mit Travelerschecks gibt es hin und wieder mal Probleme denn die Gebühren können recht unverschämt sein. Leider kann man zum Tanken nur in den großen Städten die Kreditkarte nutzen.
Unser Eindruck:
Die hohe Arbeitslosigkeit veranlasst die Befölkerung in die Städte umzusiedeln in der Hoffnung dort Arbeit zu finden. Ausserhalb der Städte (Windhoek & Swakobmund) haben seit unserem ersten Besuch im Land ausbiebige Bereiche von "wilden" Ansiedlungen aus Wellblechhütten gebildet. Die Folge sind Krankheiten und Kriminalität, wie überall auf der Welt.
Trotzdem fühlten wir uns relativ sicher!
Was würden wir nicht tun:
- Den Wagen voll beladen und unbeaufsichtigt an einer Straße abstellen.
- Auffälliger Schmuck
- "Dicke" Geldbörse
- Sichtbar getragene Kameraausrüstung
- Nachtspaziergänge
Einkaufen
Einige Supermärkte haben auch Sonntagvormittag geöffnet was ja für Selbstversorger sehr praktisch ist.
Post & Bank sind in der Regel Mo.-Fr. von 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr Sam.von 8:30 bis 11:00 Uhr in den größeren Städten geöffnet.
Reisezeiten:
Hochsaison: Juni - September & Dezember- Januar
Nebensaison: Februar - März & Oktober - November
Webadressen:
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