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Hardap DammDa wir ja nun schon zwei Stunden "vor" Sonnenangang munter waren packten wir alles zusammen. Wir wollten einfach nur weg aus dieser "Sturmhölle" ,Hardapdamm lautete das nächste Ziel. Der Sturm begleitete uns dann den ganzen Weg zum Hardap Damm. Erst hier blies er nicht mehr so kräftig. Der erste Weg führte uns zur Information um eine Ferienwohnung für zwei Tage zu buchen, wir wollten in dem riesigen Park auf Pirsch gehen. An der höchsten Stelle wurde eine Plattform mit Restaurant und Toiletten eingerichtet, von hier aus hat man einen tollen Ausblick auf den Hardap Damm. Um den 26 Quadratkilometer großen See wurde ein Wildpark eingerichtet. Hier leben etwa 250 Vogelarten, darunter Flamingos, Reiher und Fischadler. Am häufigsten sahen wir die rosa Pelikane. Wir begegneten aber auch noch anderen Tieren, wie Straußen, Zebras und einigen Antilopenarten. Am liebsten waren uns jedoch die scheuen Klippschliefer, die fast den ganzen Tag müßig in der Sonne liegen.
Unsere nächste Etappe hieß dann Waterberg Plateau, wo wir zwei Tage ausruhten. Bei unserer ersten begleiteten Safari ging uns dann auch noch das Benzin aus und wir hatten genug Zeit über unseren Guide zu lästern, während dieser zu Fuß neues Benzin besorgen mußte. Da wir durch diesen Zwischenfall ziemlich spät dran waren, sahen wir leider auch nur ein Dik Dik im Schatten liegen, den anderen Tieren war die Mittagshitze zu groß.
InformationDas Erholungsgebiet Hardap (Englisch: Hardap Recreation Resort) ist ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet im Süden Namibias. Es liegt etwa 5 Kilometer nördlich der Kleinstadt Mariental und 250 Kilometer südlich der Nationalhauptstadt Windhoek. Das Naturschutzgebiet wurde um den 1963 eröffneten Hardapdamm, dem größten Stausee Namibias herum, eingerichtet. Der Stausee ist Zentrum der Anlage, obwohl der dort betriebene Wassersport gelegentlich mehr an einen Vergnügungspark als an ein Naturschutzgebiet erinnert. Für Touristen und Feriengäste sind einfache, aber zweckmäßige Übernachtungsbungalows und ein sehr schön gelegener Restaurationsbetrieb vorhanden. Der Wildreichtum hält sich in Grenzen, dafür ist das Ressort ein Paradies für Vogelliebhaber.
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| Update 05.10.2006, 11.40 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel | ||||||||