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Mit Muskelkater wachten wir am nächsten Morgen auf, na das kann ja heiter werden.
Die zweite Etappe führt über einen Teil der Insel Cres. Wir fahren ca. 20 km immer bergauf und haben dort einen tollen Ausblick über die Insel. Anschließend machen wir einen Stadtrundgang unter der Führung von Sascha. Nachdem wir alles besichtigt hatten fuhren wir den gleichen Weg wieder zurück ... immer bergab. Endlich konnte ich mal der Erste sein, aber auch das letzte Mal auf dieser Tour. Unsere Kondition für die Radtour war gleich Null. Wir sind nämlich vor dem Urlaub aus Zeitmangel kein bißchen mit dem Fahrrad gefahren. Wir dachten "die paar Kilometer schaffen wir auch so" . Es hätte vielleicht auch alles ganz gut geklappt, nur hatten wir die Steigungen nicht berücksichtigt. Leider haben wir während der Radtouren die Erfahrung machen müssen, daß während der Hauptsaison in Kroatien überall sehr viel Verkehr ist. Wenn man dann auch mal mit dem Rad die Hauptstraßen zusammen mit den Autos benutzen muß fahren einige Autofahrer ziemlich rücksichtslos nah und schnell an einem vorbei. Hierbei handelt es sich jedoch meist nicht um Kroaten, sondern um "andere Urlauber" .
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Die zweite Fahrt am Sonntag mußten wir leider ausfallen lassen, da Martins Knie doch ein wenig angeschwollen ist und jeder Tritt in die Pedale zu starken Schmerzen führte. Silvia war ziemlich dankbar, dass ich nicht mehr fahren wollte und freute sich darauf einen Nachmittag auf dem Schiff zu verbringen. Auch Annegret wollte an diesem Nachmittag lieber auf dem Schiff bleiben. Wir saßen also zu Dritt auf dem Sonnendeck des Schiffes und fuhren von Cres nach Martinscica während die anderen radelten. Im Nachhinein stellte sich heraus, daß dies eine weise Entscheidung war, denn der " kleine Berg" , den Sascha zuvor beschrieben hatte war tatsächlich doch etwas größer und die Strecke insgesamt etwas schwieriger, so daß die ersten Radfahrer erst gegen 19.00 Uhr statt wie gedacht um 18.00 Uhr am Schiff eintrafen.
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