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Inselhüpfen: Krk
Die Insel Krk

Diese Tour war von der Streckenführung her die schwierigste, ohne Führung findet man die abgelegenen und schlecht zu befahrenden Wege und Straßen nicht. Besonders die Tour am Vormittag führte über katastrophale Wege. Wir sind einen Umweg durch den Wald gefahren, damit wir nicht die Hauptstraße benutzen mußten. Im Moment würde ich allerdings die Hauptstraße vorziehen, obwohl man ca. 2 km den Berg rauffahren müßte... Oben auf dem Berg trifft dann der Waldweg ebenfalls auf die Hauptstraße. Die holprigen Wege werden aber in nächster Zeit ebenfalls ausgebaut und nachfolgende Radler dürfen sich schon freuen. Sobald die Straße fertig ist verspricht sie etwas ganz Besonderes zu werden.

Nun fahren wir in Richtung Vrbnik. Von einem kleinen Hügel haben wir einen schönen Blick auf die Stadt und das Festland. Die Abfahrt ins Tal sparen wir uns, denn nur für einen kurzen Blick in die berühmten engen Gassen ist uns die Anstrengung zu groß und die Zeit zu knapp. Weiter geht es stattdessen durch schöne Landschaften und kleine Städte bis nach Klimno. Hier essen wir zu Mittag (der Koch auf dem Schiff kocht besser). Nach einer kurzen Rast entscheiden Silvia und ich, daß wir weiterfahren und melden uns bei Sascha ab. Eigentlich war hier eine längere Badepause eingeplant, aber lange Pausen machen mich faul und träge.

Auch auf dem weiteren Weg, der teilweise sehr steinig war, begegnen wir Bauarbeitern auf der ganzen Strecke. Man kann nur hoffen, daß die Bauarbeiten bald abgeschlossen sind! Dann würde ich den Weg gerne noch einmal fahren, denn es gab unterwegs einige tolle Ausblicke.

Leider war dies bereits der letzte Radfahr-Tag. Wir übernachten noch eine Nacht auf dem Schiff in Rijeka.

      Bilder vom Vormittag                              
      Bilder vom Nachmittag                          

Unsere Meinung zur Durchführung der Reise:

  • Schiff (Plomin):
    Das Schiff ist sehr schön und  das Essen sehr gut und abwechslungsreich. Die Mannschaft war sehr hilfsbereit und freundlich. Leider ist das Schiff unter Segeln sehr langsam, so daß wir fast immer mit Motor fahren mußten.
  • Fahrräder:
    Wir hatten sehr gute Fahrräder, von Eddi klasse gewartet (evtl. eigenen Sattel nicht vergessen)! Bei Bedarf gab es auch Sattelttaschen und Flaschenhalterungen.
  • Die Radtouren:
    Die Touren waren teilweise sehr anstrengend. Man darf nicht den Fehler machen, mit dem Stärksten der Gruppe mithalten zu wollen. Fahrt Euren eigenen Stil und genießt die Landschaft. Aber mit etwas Training klappt das schon.
  • Die Reiseleiter:
    Sascha und Eddi haben sich sehr um die Gruppe bemüht. Die Touren war sehr gut geplant und Anregungen oder Verbesserungsvorschläge wurden sehr gerne angenommen. Die beiden sorgten immer für eine gute Stimmung auf dem Schiff oder während der Radtour.
    Ende der Radtour 

Update: 25.10.2008 um 13:01 © Martin Prange [2003]     Top