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Plitviczka  

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Biokovo  

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Kroatien: Plitviczka Nationalpark
Plitviczka Nationalpark

Während der ca. 4 ½ Std. Fahrt mit dem Reisebus  zu den Plitviczka Seen durchfahren wir ehemaliges Kriegsgebiet. Überall sieht man dort noch zerstörte und unbewohnte Häuser und Dörfer. Als wir den Nationalpark erreichten sahen wir sofort, dass der Park längst eine Touristenattraktion und somit völlig überfüllt ist. Aus den entlegendsten Gegenden Kroatien's, Slowenien's und Bosnien's werden die Touristen in Reisebussen herangekarrt.  Wir raten im Nachhinein dringend davon ab mit einer Reisegesellschaft (z.B. Atlas) zum Park zu fahren, da man mit dem eigenen Auto max. drei Stunden benötigt, um von Lovran in den Nationalpark zu gelangen. Teilweise waren in unserem Reisebus Mitreisende, die für die Strecke ca. 7 Stunden Fahrt benötigten.  Es empfiehlt sich daher für mindestenes eine Nacht  ein Hotel bzw. eine Pension in der Nähe zu buchen und den Nationalpark früh morgens oder abends zu besuchen.


Der Eintritt kostet 90 Kuna. Über schmale Wanderwege und Holzstege geht es kreuz und quer durch den NP. Die Wege sind hervorragend ausgeschildert und ausgebaut.  Immer wieder wird man über das flache Wasser auf Holzstegen geführt. Leider hat man als Gruppenreisender nicht so viel Zeit um im Park spazieren zu gehen, da es schon schwierig genug ist, die Gruppe zusammen zu halten. Immer wieder bleiben Leute stehen um Fotos zu machen oder einfach nur einen Wasserfall anzuschauen. Irgendwann ist der Reiseleiter gezwungen, die Gruppe zur Eile anzutreiben, da er sein vorgegebenes Programm einhalten muß (bei uns war es z.B. eine Bootsfahrt). Also trotteten wir bei 30° C immer dem großen Schirm des Reiseleiters hinterher.

Hier sind wir als Naturliebhaber und begeisterte Fotografen  leider zu kurz gekommen.
Die Plitwitzer Seen bestehen aus 16 Seen, die zwischen den Gebirgen Mala Kapela und Plješivica in der Region Lika liegen. Das System der Seen wird auf obere und untere Seen geteilt. Der am höchsten gelegene See ist der Proscansko See (639 m) und der am niedrigsten gelegene See ist Novakovica Brod (503 m). Die oberen Seen sind vom dichten Wald umgeben und durch Wasserfälle verbunden. Sie liegen in einem Dolomitental. Die unteren Seen sind kleiner und seichter. Sie sind von niedrigem Gewächs umgeben und liegen auf kalkigem Boden. Den meisten Teil ihrer Gewässer erhalten die Seen vom Schwarzen und Weißen Fluß. Nach dem Wasserfall Sastavci im unteren Teil, münden die Seegewässer in den Fluß Korana und den Bach Plitwitze, der einen 76 Meter hohen Wasserfall bildet. In steilen Felsen rund um die Seen entstanden 14 Höhlen auf kalkigem Grund und 6 Höhlen auf Travertinboden.

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Update: 25.10.2008 um 13:01 © Martin Prange [2003]       Top