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Kleine Vorsichtsmaßnahmen

Ganz wichtig, war für uns eine Auslands-Reise-Krankenversicherung, denn am vorletzten Tag unseres Urlaubes habe ich mir eine Magen- und Darmgrippe zugezogen und mußte dann die Erfahrung machen, daß die Arztkosten sehr hoch sind. Also nie ohne Versicherung verreisen.

Im Vergleich beispielsweise zu Südamerika läßt es sich in Costa Rica relativ gefahrlos und unbeschwert reisen. Dennoch sollte man einige allgemeine Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

San José und Umgebung sind mittlerweile nach Einbruch der Dunkelheit unsicher, besonders das Stadtviertel Coca Cola, dort befinden sich aber leider auch viele Busbahnhöfe. Die Umgebung um Avenida 6/Calle 6 sollen auch sehr unsicher sein. Weitere Diebstahl-Schwerpunkte sind die Orte Cahuita, Playa Jako und Manuel Antonio.

Solltet Ihr einen Leihwagen mieten, laßt ihn nie unbeaufsichtigt mit Gepäck stehen, er ist nach Eurer Rückkehr garantiert leer! Die Verleiher versuchen auch schon mal vorhandene Schäden am Fahrzeug dem Mieter in Rechnung zu stellen, selbst kleinste Schäden an der Windschutzscheibe (die Beschädigung an unserer Scheibe war ca. 2 mm groß) wollte man uns in Rechnung stellen.

Dem kann man entgegenwirken, indem man vor Ort die angeblichen Schäden fotografiert und sodann die Rechnung mit der Kreditkarte bezahlt. Wenn man wieder zuhause ist, kann man bei unberechtigten Ansprüchen des Verleihers die Abbuchung stornieren lassen und anhand der Fotos gegen die Rechnung angehen (oder wie ich gleich vor Ort eine große Klappe haben:-)).

Ja und dann noch dieses:

Da wir uns verfahren hatten stoppten wir am Straßenrand und schauten beide auf die Karte, jemand stach uns mit einem Messer in den Reifen in der Hoffnung, ich würde ihn verfolgen. Sein Partner stand schon wenige Meter entfernt bereit um uns auszurauben. Da hatte er sich aber getäuscht, denn wir sind mit unseren drei verbliebenen Reifen einfach weggefahren. Ätsch.... 

Landestypische Information:

 

LAND:
Costa Rica ist mit einer Landesfläche von 51.100 km² etwa so groß wie Niedersachsen, liegt zwischen Panama und Nicaragua und hat ca. 3,7 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist San José.
SPRACHE: 
Die Landeshauptsprache ist Spanisch. In den größeren Touristengegenden als auch an der Karibikküste wird Englisch jedoch oftmals verstanden. Mit Deutsch kommt man, nach unserer Erfahrung nicht weit.
   
WÄHRUNG UND GELD
Die offizielle Währung ist der Colón. Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10 und 20 Colones, sowie Scheine zu 50, 100, 500, 1000, 5000 und 10000 Colones. Der Kurs ist an den Dollar angelehnt und kann demnach recht stark variieren. Bei einer Inflationsrate von ca. 10% im Jahr 1999 entsprach Anfang Mai 2000 1US$ etwa 304 Colones. Die inoffizielle, aber gern gesehene Währungseinheit ist der US-Dollar und Hotels, Taxis, Souvenirgeschäfte und Restaurants akzeptieren auch Dollarwährung. In der Banco Nacional und in großen Hotels können auch € umgetauscht werden. Da der Umrechnungskurs für € jedoch sehr ungünstig ist empfiehlt es sich Reiseschecks in US-Dollar und Bargeld mitzunehmen. Internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) werden in den meisten Hotels, Restaurants, Reiseagenturen und Leihwagenfirmen akzeptiert.
KLIMA UND REISEZEIT: 
Costa Rica fällt in den Bereich der subtropischen bis tropischen Klimazonen. Es gibt zwei Jahreszeiten: Regenzeit, oft auch Winter genannt von April/Mai bis Oktober/November und den Sommer oder Trockenzeit von November/Dezember bis März/April. In der Regenzeit scheint vormittags nichts desto trotz die Sonne, nachmittags muß aber mit zum Teil sehr starken Regenschauern gerechnet werden. Da die Temperaturen das ganze Jahr über mild und warm sind, ist die Reisesaison ganzjährig. Je nach Landeshöhe liegen die Temperaturen zwischen 23°C und 32°C im Hochland und an der Küste
   
KLEIDUNG UND AUSRÜSTUNG: 
Es ist immer angenehm mit so wenig Gepäck wie möglich zu reisen, aber man sollte trotzdem nicht auf Dinge verzichten die einem wichtig sind. Ferngläser und Kameraausrüstung sind für Wildtierbeobachtung und Erinnerungsfotos besonders wichtig. Kleidungmäßig kann man alles tragen, was man gewohnt ist. In den Städten sollte man, um nicht zu sehr aufzufallen, auf zu kurze Sommerkleidung verzichten. An der Küste und an den Stränden ist dies kein Problem. Da es in San José und bergigen Regionen nachts sehr frisch werden kann sollte man auf jeden Fall auch einen Pullover oder eine Jacke mitnehmen. Für Treckingtouren im Regenwald ist auch festes Schuhwerk angebracht während man am Strand lediglich Badelatschen oder Sandalen braucht. Sonnencreme (mindestens LSF: 20 für empfindliche Haut), Insektenschutzmittel, Reiseapotheke, Sonnenbrille, Regenschirm oder Regenjacke (April-November) sind auch immer sehr zu empfehlen.
EIN- UND AUSREISE: 
Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer lediglich einen mehr als 6 Monate gültigen Reisepaß. Vor der Landung werden im Flugzeug Landekarten und Zollerklärungen ausgeteilt, die bei der Einreise ausgefüllt abzugeben sind. Wer länger bleiben will sollte sich vorher Informationen bei der zuständigen Botschaft einholen. Visaverlängerungen können auch in San José beantragt werden. 
Bei der Ausreise ist eine Ausreisesteuer von derzeit 17 US-Dollar zu entrichten.

 
   
ZEITVERSCHIEBUNG 
Die costaricanischen Uhren richten sich nach der Central American Standart Time, die 7 Stunden hinter mitteleuropäischer Zeit zurückliegt. Während der Sommerzeit in Deutschland (März bis September) beträgt der Zeitunterschied 8 Stunden.
GESCHÄFTSZEITEN:
Behörden und Ämter: Mo-Fr 8-16 Uhr. 
Banken: Mo-Fr 9-15 Uhr, private Banken 8-17Uhr. 
Museen: Montags immer geschlossen, sonst unterschiedlich. 
Geschäfte: normalerweise ab 9:00 bis 18, 19 oder 21:00 Uhr. (Manchmal früher, manchmal später)
   
POST, 
Briefe, Postkarten und Pakete nach Deutschland dauern zwischen 5 und 14 Tagen. Man kann Briefmarken nur in de Post (Calle 2, Avenida 1 & 3) kaufen und von dort aus die Briefe abschicken. Auch große Hotels verkaufen Briefmarken 
TELEKOMMUNIKATION Telefon:
Die Vorwahl für Costa Rica ist 00506, gefolgt von der Anschlussnummer. Eine ortsspezifische Vorwahl gibt es nicht. Anrufe und Faxe nach Europa können entweder in den meisten Hotels getätigt werden in Radiográfica (Avenida 5, Calle 1 & 3) oder in dem S Elektrizitätsinstitut (ICE- Avenida 2, Calle 1)
Vorwahl von Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041, gefolgt von der Ortsvorwahl ohne die 0.
Mit dem Mobiltelefon haben wir es nicht versucht, jedoch haben wir mit der " Telefonzelle" sehr gute Erfahrung gesammelt, wir konnten problemlos Telefonieren.
   
Strom:
Das Spannungsnetz ist in Costa Rica auf 110 Volt ausgelegt. Adapter für europäische Stecker sollten schon vor der Reise angeschafft werden.
REISEN IM LAND: 
Leihwagen gibt es am Flughafen und in San José operierenden Unternehmen zu mieten und entsprechen dem internationalen Standard. Ein Preisvergleich lohnt sich. Je nach Wagentyp sollte mit Preisen um die etwa 50 US-Dollar pro Tag gerechnet werden.
Was man sonst noch mit dem PKW erleben kann
(siehe oben)
   
Costa Rica hat ein reichhaltiges Angebot an Busgesellschaften und -verbindungen. Busse verbinden alle großen Städte miteinander und sind billig. Zum teil ist die Reisezeit länger da es viele Haltestellen gibt. Auch kleinere Städte und Dörfer werde angefahren. Eine Zusammenstellung der verschiedenen Abfahrtsorte erhält man beim Touristenbüro (ICT).  Das Taxi ist ein sehr gängiges Verkehrsmittel und bezahlbar. Man sollte darauf achten, daß der Taxameter eingeschaltet ist. Bei längeren Strecken kann man Preise im Voraus verhandeln. 
Wie überall auf der Welt gibt es immer wieder einige dabei die ein wenig mehr haben wollen als andere -))
   
GESUNDHEIT: 
Für Europäische Reisende sind keine Impfungen vorgeschrieben. In Costa Rica besteht ein geringes Malariarisiko in einigen Gebieten im Norden des Landes und entlang der Küsten. Für besonders vorsichtige Personen die folgenden Tipps:

Tetanus und Kinderlähmung: gegebenenfalls auffrischen 

Diphtherie und Gelbfieber: für besonders Vorsichtige 

Typhus und Cholera: nicht dringend erforderlich 

Hepatitis A, B: für diejenigen, die längere Zeit bleiben, sich in Dschungelgebieten aufhalten oder viel in tropische Länder reisen. 

Malariaprophylaxe: nicht notwendig außer bei längeren Aufenthalten in tiefliegenden Grenzgebieten 

Wer spezifische Medikamente benötigt, sollte diese von zu Hause mitbringen. Ein kleines Erste-Hilfe-Set mit Verbandszeug, Antibiotika, Antiallergika und Schmerzmitteln kann auf längeren Ausflügen sehr hilfreich sein.
Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist recht gut. In San José gibt es englisch- und deutschsprachige Ärzte. Diese sind natürlich sehr teuer. (Kreditkarte nicht vergessen)
DIPLOMATISCHE VERTRETUNGEN
In Europa und in Costa Rica

Deutschland
Botschaft der Republik Costa Rica
Dessauer Str. 28
10963 Berlin
Tel.: +49 30 2639899-0, Fax: Fax: +49 30 26557210
eMail: emb-costa-rica@t-online.de

Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica
Meyerhofstraße 8
22609 Hamburg
Tel.: 040 / 80 13 95
Fax: 040 / 80 99 59 43
E-Mail: congenricahamburgo@t-online.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Apdo. 4017
San José / Rohrmoser, Costa Rica
Tel. (+506) 2325450, Fax: (+506) 2316403 

Österreich
Generalkonsulat der Republik Costa Rica
Schlöglgasse 10/2 A
1120 Wien
Tel. (+431) / 8040537, Fax: (+431) 8049071
e-mail: aviram@aktiv.co.at Konsulat der

Republik Österreich
Avenida 4 (zwischen Calle 36 und 38)
Apdo. 683
Tel. (+506) 2553007, Fax: (+506) 2550767
E-Mail: nagelsa@sol.racsa.co.cr 

Schweiz
Botschaft der Republik Costa Rica
Thunstr. 150e
3074 Muri, Bern
Tel. (+41) 31 / 9526230, Fax: (+41) 31 / 9526457
e-mail: embajadade.costarica@thenet.ch

Botschaft der Schweiz
Paseo Colón (zwischen Calle 38 und 40)
Edificio Centro Colón, Piso 10 (Mo.-Fr. 9-12 Uhr)
Apdo. 895-1007
Tel. (+506) 2214829, Fax: (+506) 2552831
e-mail: swiemsj@racsa.co.cr

 

 

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Update: 16.12.2007, 19.47 {© 2003 Martin Prange}