Vulkan Barva
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Der Vulkan Barva liegt in dem Nationalpark Braulio Carrillo. Der Vukan ist ein kleiner Teil von Ihm. Wir fuhren so weit es ging (bzw. wir uns trauten) den 2.900 m hohen Vulkan rauf. Laut Reiseführer führte eine Straße hinauf. Nachdem wir einige Male mit dem Bodenblech aufgesetzt haben fanden wir auf der schmalen " Strasse" eine kleine Einbuchtung. Hier konnten wir den Wagen ohne Probleme stehen lassen.       Hühner auf der kleinen Farm am Vulkan Barva

Hinter der nächsten Kurve wurden standen wir völlig überraschend vor einem Tor " Farmgelände" Sind wir nicht richtig? " das ist doch die Straße auf den Barva" Darf man in Costa Rica Farmgelände ohne Genehmigung betreten, auch was soll es gehen wir doch einfach weiter entschieden wir uns nach einem kurzen Moment. Niemand störte sich an uns außer die Hühner und Gänse die auf dem Weg standen.

Es war eine weise Entscheidung den Wagen stehen zulassen, die Straße war in einem schlechten Zustand und der Verleiher hatte uns schon vorgewarnt solche Strassen zu benutzen. Die Reifen sind für solch scharfkantigen Steine nicht geschaffen. Das Auto war zwar ein Allrad mit einer Mittelhohen Bodenfreiheit doch bei dieser Strasse hätten wir den Wagen " geschafft".

Immer weiter Bergauf wanderten wir es wurde stetig kühler. Unser Ziel war der Kratersee der am Fuße des erloschenen Vulkanes liegt. Etwas weiter gibt es noch einen weiteren See die Lagune Danta, es ist aber sehr schwierig dort hinzu gelangen, der Weg ist sehr steil und schlammig

Bei einem Parkangestellten entrichten wir eine kleine Gebühr, er freute sich richtig uns zu sehen, denn kaum ein Tourist verirrt sich auf den Vulkan. Auch eine Toilette gibt es hier und natürlich was zu trinken. Nach der kurzen Pause dauerte es noch fast 30 Minuten bis wir endlich den Eingang erreichten.

Information: Nationalpark Braulio Carrillo - Vulkan Barva

 

Zeitbedarf zum Kratersee : 4 Stunden Wanderung hin und zurück.
Es ist nicht einfach auf den Barva zu gelangen, die Strapatzen werden jedoch durch die herrlich einsame Natur entschädigt. Die Vegetation varriert je nach Höhe sie beginnt mit Farmland und einige Bäumen um dann kurz vorm Gipfel in einem märchenhaften Nebelwald zu enden.
Denkt an Getränke und einen warmen Pullover / Regenjacke wir haben während des Aufstieges gefroren, der Regen ist hier oben sehr kalt.

Wir übernachten in Heredia, die Stadt liegt etwa 11 km von San Jose entfernt, und ist am Abend und in der Nacht erheblich sicherer als San Jose, ausserdem sind die Hotels preiswerter. Leider habe ich den Namen unserer Pension vergessen, sie war aber sehr sauber und unter chinesischer Leitung.

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Update: 16.12.2007, 19.47 {© 2003 Martin Prange}