Nationalpark Rincon de la Vieja         Arenal - See

Nach drei Tagen Regen entschlossen wir uns wieder in Richtung Süden zu fahren.
Die Region um den Vulkan Arenal und den Arenal-See gehört noch nicht zum Nationalpark Ricon de la Vieja. Die Gegend ist jedoch sehr schön und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Karte von Santa Rosa Wir entschließen uns zuerst mit den Wagen um den See zu fahren. Schon von weitem sehen wir den fast 1.600 m hohen Vulkan, dessen Kegel fast die gesamte Zeit von weißen Wolken eingehüllt war. Immer wieder hielten wir an um die Landschaft zu genießen, leider waren in diesem Gebiet keine Wanderwege ausgeschildert und der Boden war durch den andauernden Regen sehr aufgeweicht. Es sollen einige Buslinien in diese Gegend fahren, so ist es nicht unbedingt notwendig ein Auto zu mieten.

Auf dem Weg zum Vulkan fahren wir durch einige kleine Örtchen hindurch z.B. Tilaran. Hier findet der Reisende Unterkunft und Verpflegung. Weitere Orte um den See herum sind Gudalajara sowie nach weiteren 13 km das Dorf Arenal. Kurz hinter der Stadt erreichen wir den Botanischen Garten. Nach weiteren 30 km erreichen wir endlich die Staumauer nun sehen wir den Vulkan in seiner wahren Größe. Mit 1.600 m ist er zwar kein Riese doch die Form ist schon was besonderes und mit den Wolken ist er doch sehr unheimlich.

Wir fahren noch einige Kilometer weiter denn wir wollen zur Arenal Observatory Lodge und hoffen dort ein Zimmer zu bekommen. Von hier aus lassen sich auch herrliche Wanderungen auf den Vulkan, zum Wasserfall und in den Wald hinein unternehmen. Zum Krater darf man allerdings nicht alleine gehen, denn der Vulkan war zu unserer Zeit sehr aktiv. Ständig hörten wir ein Grollen und auf der dem Hotel abgewandten Seite floss die Lava langsam den Berg hinunter. Wir konnten von unserer Seite allerdings den alten Lavastrom erwandern. Dazu muß man zunächst einen kleinen Bach durchqueren. Bis zu den Warnschildern, den Vulkan nicht zu unterschätzen haben wir gut 2 1/2 Stunden gebraucht. Immer wieder machte sich der Berg bemerkbar, man konnte die Bewegung im Vulkan unter den Füßen spüren und wir zweifelten daran, ob wir sicher waren, doch sind wir einfach weitergelaufen. Der alte Lavastrom ist hier zu Ende, riesige Felsbrocken versperren uns immer wieder den Weg, so daß wir entweder rüberklettern müssen oder uns einen anderen Weg suchen. Dieser Lavastrom entstand im Jahr 1968, über mehrere Monate wuchs der Strom mächtig an, der befürchtete starke Ausbruch  blieb jedoch aus. Während unserem Besuch fanden täglich mehrere kleine Ausbrüche statt.

Am Fuße des erkalteten Lavastromes halten wir uns ein wenig auf, wir gehen noch einige hundert Meter auf den Berg uns machen uns dann auf den Rückweg.

Information: See Arenal

 

Der Ort Fortuna:

    In diesem Ort findet man einige sehr schöne und preiswerte Unterkünfte, jedoch liegt der Ort auf der nicht aktiven Seite des Vulkans

Der Ort Tilaran:

    Dieser Ort liegt ca. 50 km entfernt vom Vulkan, von  hier kann man aber sehr gut Ausflüge zum See Arenal unternehmen.

 

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Update: 16.12.2007, 19.46 {© 2003  Martin Prange}