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Viktoria-Falls Zimbabwe

In Kasane (Botswana) angekommen suchten wir zuerst eine Autowerkstadt auf, wir wurden immer unsicherer was die Zuverlässigkeit unseres Autos betraf. Der Monteur jedoch zuckte nur mit den Schultern nachdem er einen kurzen Blick unter die Motorhaube getan hatte. So viele Kabel, und Leitungen verstörte ihn. Er sagte " Was soll es der Motor läuft ja noch" Solange er seinen Dienst tut kann er nichts machen! Aber in Viktoria-Falls, da gibt es eine Toyota Werkstatt. Also fuhren wir zwei Tage früher als geplant zu den Wasserfällen.

Willkommen in ZimbabweAlso was soll es nach 5 km Fahrt erreichten wir die Grenze zu Zimbabwe, es dauerte nur eine Stunde bis wir die Formalitäten erledigt hatten.

Eine kurze Fahrt durch die Stadt unternahmen wir erst um dann die wenigen Kilomter zu den Wasserfällen zu fahren. Am Parkplatz angekommen wurden wir von den hier lauernden Händlern empfangen, die Parkwächter wiesen uns einen kostenlosen Parkplatz zu. Eindringlich warnten sie uns das Fahrzeug abzuschließigen und nichts sichbar im Auto liegen zulassen. " Natürlich beobachten sie immer das Auto doch man kann ja nie wissen" ...

Der Eintritt zu den Wasserfällen ist nicht billig, (10 US$ für Ausländer) es gibt kein Shop um etwas zu trinken und zu essen einzukaufen, wer sich also länger aufhalten will, sollte alles benötigte mitnehmen.

Der englische Afrikaforscher David Livingston entdeckte zwischen 1852-1854 den Wasserfall.

David LivingstonWährend unseren Aufenthaltes führte der Fluß nur wenig Wasser, noch nicht mal die Hälfte des Wasserfalles wurde vom Wasser überspült. Dort aber wo es so richtig spritzte da wurden wir richtig naß. Nicht auszudenken wie es dort aussehen würde wenn der Wasserfall mal Höchststand hat.

Ein kleiner Park wurde auf beiden Seiten des Wasserfalles angelegt. Immer entlang der Schlucht unternehmen wir einen ausgiebigen Spaziergang. Viele Besucher nahmen auf der gegenüberligenden Seite ein Bad, ein sehr gefährliche Angelegenheit, der Wasserstand kann sich sehr schnell ändern und dann wird man einfach über den Klippenrand gespült.

In Zimbabwe gibt es nicht viel zu kaufen. Wir tauschten 50€ um unsere Übernachtung und das Essen zu bezahlen und erhielten 20.000 Zimbabwe Dollar, das sind ein Haufen Geldscheine. Nach unseren zwei Tagen mußten wir uns anstrengen das Geld auszugeben. Es gibt fast nichts zu kaufen, Benzin tanken geht auch nicht, die Schlange ist unglaublich lang.

Info Viktoria Falls

Übernachtung: Hotels: In der Stadt reichlich, für jeden Geldbeutel. Fast jedes Hotel bietet auch kostengünstige Campingplätze an.

Nationalpark: Viktoria Fall Eintritt: Für Ausländer 10 US$ pP., es gibt nichts zu Essen oder zu Trinken. Parken umsonst der Parkplatz ist bewacht.

Einkaufen: Die Supermärkte sind sehr gut besucht, für Brot muß man sehr lange anstehen. Die Auswahl ist für eine Grundversorgung ausreichend, besser ist es aber in Botswana einzukaufen.

Grenzübergang: Visum: 30 US$

PKW-Versicherung: je nach Hubraum bis ca.10 US$ Je nach Tageszeit kann es auch schon mal etwas länger dauern. Unser Zollbeamte hat uns nach Geld angebettelt, bekommen hat er eine Cola!  

Benzin/Diesel: Möglichst in Botswana volltanken, die Schlange vor der " einzigen" Tankstelle ist enorm. Zeitweise einen ganzen Häuserblock!!  

Geld tauschen: Problemlos, aber Souveniers gibt es nicht viel zu kaufen, Supermärkte ( siehe links). Wird es nur ein kurzer Aufenthalt bei den Wasserfällen reichen 50€ / US-Dollar.

Geldwechsler stehen an jeder Ecke, tauscht Euer Geld lieber in einer Bank.  

Sicherheit: Nach Einbruch der Dunkelheit wird davon abgeraten sich ausserhalb der Unterkunft aufzuhalten! Überfälle in der Nacht sind an der Tagesordnung.

Das Auto würde ich nicht unbewacht und voll beladen zurücklassen... es ist garantiert leer!

Telefonieren: Mit Mobilfunk (E Plus) kein Problem, es kosteten zur Zeit zwei Minuten 8,--€ ein Telefongespräch von einem privaten Anbieter pro Minute 0,10€!

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