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Rundreise Botswana


Die lange Fahrt von Windheok bis nach Maun hat uns ziemlich geschlaucht, so daß wir nur eine kurze Rundfahrt durch Maun machten und sodann sofort weiterfuhren zum Audi Camp. Das Camp war sehr sauber und auch die Freiluft-Duschen funktionieren sehr gut. Es gab sogar heißes Wasser. Das Essen im Restaurant schmeckt hervorragend und die Bar war immer gut besucht. Wir haben für zwei große Portionen Abendessen 85 Pula (14,-€) und für die Getränke 8,50 Pula (1,40 €) bezahlt. Das Camp liegt in der Gegend um Matlapaneng. Hier findet man auch die berühmte alte Brücke von Matlapaneng. Am Fluß warnen große Schilder vor Bilharziose (eine Wurmkrankheit).

In der Gegend um Maun hielten wir uns am längsten auf. In dieser Stadt kann man sich gut auf die Wildnis vorbereiten. In den gut sortierten Sparmärkten hat man eine reiche Auswahl an Lebensmitteln. Es gibt drei Tankstellen und man trifft hier viele Touristen die das gleiche Ziel haben, die National Parks: Moremi, Chobe sowie die National Parks Nxai Pan und Makgadikgadi Pan. Letztere werden nicht so häufig besucht. Die Einsamkeit erfordert, daß man den ein oder anderen Park nur mit mindestens zwei Fahrzeugen befahren darf. Strasse in Maun

Maun ist schon eine richtige Großstadt (für afrikanische Verhältnisse). Reger Bus- und Taxiverkehr findet hier statt und viele Menschen sind am Tage unterwegs. Die Banken und die Post sind wärend der Geschäftszeiten immer überfüllt, zum Geldtauschen haben wir in der Regel zwei Stunden benötigt. Wir tauschten darum fast die Hälfte unserer Reiseschecks, und verteilten das Geld im Auto. In den Städten kann man auch problemlos mit Kreditkarten bezahlen. Die Straussenfarm die es hier geben soll haben wir nicht gefunden, dafür aber die Krokodilfarm.

An unserem letzten Tag in Maun haben wir völlig verzweifelt die Straußenfarm gesucht. Es hat den Anschein, daß es diese nicht mehr gibt.

Während unserer Suche haben wir dann zufällig die Krokodil-Farm gefunden. Hier werden Krokodile gezüchtet und der Nachwuchs weiterverkauft. Auch die Krokodileier werden verkauft.

Nachdem wir die Krokodilfarm besichtigt hatten, entschlossen wir uns bei der Touristeninformation in Maun nach dem Weg zur Straußenfarm zu fragen. Dort konnte man uns aber nicht helfen und es lohnt auch nicht dort irgendwelche Prospekte o.ä. mitzunehmen.

Beim Department of Wildlife haben wir heute für zwei Tage den Eintritt in den Nationalpark gebucht und zwar für den 2. und 3. November 2002.

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