In Western Australia - von Australiern WA genannt - ließe sich Westeuropa bequem unterbringen.
Mit rund 2,5 Millionen km² Fläche macht der größte australische Staat fast ein Drittel des Kontinents aus. Auf diesem Gebiet leben nur ungefähr 1.6 Millionen Menschen, davon etwa 1,2 Millionen in Perth.
Fläche (km²) 2.527.567 Einwohner 1.800.000
Western Australia ist fächenmäßig der größte Bundesstaat und nimmt fast ein Drittel des gesamten Kontinents ein. Doch der größte Teil der Westaustralier lebt auf nur ca. 26.000 km².
Große Teile des Landes liegen in aridem Bereich. Etwa 1.500.000 km², ca. 60 % der Gesamtfläche, erhalten jährlich einen Niederschlag von durchschnittlich nur 250 mm. Unerträglich ist die Hitze in den nördlichen Gebieten, wo im Bereich von Marble Bar Temperaturen von 45° C keine Seltenheit sind. Die Durchschnittstemperatur im Norden liegt bei 35° C. Im Süden sind die Temperaturen gemäßigter.
Zwischen beiden Zonen liegt ein riesiges Trockengebiet, das zu den Sand- und Steinwüsten Zentralaustraliens gehört. Zu dieser Region gehören Gibson Desert, Great Sandy Desert und Great Victorian Desert, abflußlose Senken, in denen es lediglich einige Salzseen gibt.
Wegen der abgeschiedenen Lage, der ausgedehnten Trockengebiete und der Größe wurde Western Australia lange Zeit als Siedlungsgebiet vernachlässigt. Erst als gegen Ende des letzten Jahrhunderts (1890) im Bereich von Kalgoorlie und Coolgardie Gold gefunden wurde, begannen intensive Entdeckungsreisen. The Golden Mile, wie das Gebiet zwischen den beiden Städten Kalgoorlie und Boulder genannt wurde, war zeitweise der größte Goldproduzent der Erde. Heute deckt diese Region zwar immer noch knapp über 50 % der australischen Goldproduktion, diese hat aber auf dem Weltmarkt insgesamt keine Bedeutung mehr.
Die schönsten Ziele sind für uns:
Darling Ranges
Pilbara
Exmouth
Hamersley Ranges
Broome
Kimberley Region
Great Sandy Desert
Mit dem Wohnmobil sind wir fast 8.000 km von Perth nach Darwin gefahren. Zum Ende der Reise besuchten wir auch einige Ziele im Northern Territory:
Litchfield National Park
Kakadu National Park
Darwin
Das Klima hat mir sehr zu schaffen gemacht. Durch vorhergehende starke Regenfalle waren Teile des Landes überflutet, dort wo eigentlich Wüste sein sollte fanden wir blühende Landschaften und Seen vor. Die Luftfeuchtigkeit war enorm und so viele Mücken auf einer Stelle haben wir noch nie vorher gesehen. Wir hatten zwar nicht während der gesamten Reise Schwärme von Mücken, doch auch eine Mückenplage über einen kurzen Zeitraum macht einem ganz schön zu schaffen.
Anreise:
Der Internationale Flughafen von Perth hat uns sehr gut gefallen. Von dort erreicht man auch in kurzer Zeit die Innenstadt mit seinem reichhaltigen Angebot an Hotels und Backpacker.
Unser Autoverleiher befand sich ausserhalb der Stadt, somit mußten wir ein Taxi in Anspruch nehmen.
Update 21.10.2008, 17.53 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel