Northern Territory

Fläche (km²) 1.347.525 Einwohner 178.000

Northern Territory nimmt knapp ein Fünftel des Kontinents ein. Seine Fläche (1.700km lang, 900 km breit) entspricht fast der vierfachen Größe Deutschlands. Im Norden des Staates bestimmt tropische Vegetation die Landschaft, die sich nach Süden zunehmend in Wüsten und Steppengebiete verwandelt. Aus der flachen Plateaulandschaft des Südens, die eine Höhe von 600 m erreicht, ragen Ayers Rock, Olgas und MacDonnell Ranges heraus. Die zum Teil von Mangrovensümpfen und -hainen gesäumte Küste, in die kleinere Strände eingesprenkelt sind, hat eine Länge & nbsp von ca. 1.600 km. Die beiden größten Städte des Landes sind Alice Springs und die Hauptstadt Darwin, die an fast entgegengesetzten Enden des Landes liegen!

An diesen Zahlen kann sich jeder Reisende ausrechnen wieviel man in 4 Wochen von Australien zu sehen bekommt. Weniger ist manchmal mehr, an unseren 10 Tagen in NT haben wir nur drei Ziele besucht zu mehr sind wir einfach nicht gekommen.

Den Ayers Rock und die Olgas (Uluru National Park) besuchten wir während unserer ersten Reise. Wir übernachteten im Ayers Rock Resort auf dem angegliederten Campingplatz. In dem nahen Amphittheater konnte man abends tolle Live-Auftritte australischer Musiker miterleben.


Einge Bilder vom Lake ArgyleUnser nächstes Ziel hieß Lake Argyle, einer der größten Stauseen, die je angelegt wurden. Von hier aus wird das weit verzweigte Netz der Bewässerungskanäle gespeist. Das Wasser wird u.a. für die in der Umgebung liegenden Plantagen benötigt. Auf den Feldern wachsen z.B. Erdnüsse, Sonnenblumen, Mangos, Bananen, Melonen und Zuckerrohr. Von einem Aussichtspunkt an der Staumauer hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den See. Außer Bootstouren kann man sonst jedoch nicht viel unternehmen. Selbst schwimmen kann man nicht, denn im See gibt es Krokodile.

Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir auf den Highway Nr. 1 und erreichten noch am selben Tag das Northern Territory. Hier stießen wir erneut auf eine Zeitzone und mußten unsere Uhren 1 1/2 Std. vorstellen.

Circa zehn Kilometer hinter der Grenze liegt der Keep River Nationalpark. An der Informationstafel stand geschrieben, daß die Straßen mit einem normalen Fahrzeug zu befahren sind. Das erste Wasserloch bereitete auch keine Schwierigkeiten. Doch nach zwei weiteren Kilometern tauchte ein Schlammloch mit Wasser auf, welches viel tiefer als das erste war. Somit war unser Ausflug in diesen Nationalpark schon sehr früh beendet. Die nächsten 160 Kilometer führten uns an saftigen Wiesen und an Zuckerrohrfeldern vorbei. Wir übernachten in Timber Creek um morgens den Gregory Nationalpark zu besuchen.

Frühmorgens fuhren wir zuerst zu einem Lokout des Gregory Nationalpark und sofort stoppte uns das Schild: " 4 WD Recomanded" . Da wir aber den Ausblick genießen wollten blieb uns   nichts weiter übrig als den Weg zu Fuß zurückzulegen. Nach wenigen Metern wurde uns klar, daß wir niemals mit unserem Camper den Berg hochgekommen wären. Nachdem wir 2/3 des Weges gelaufen waren holte uns ein LKW ein, der Fahrer war so freundlich uns mit- zunehmen. Nachdem wir einige Zeit auf dem Berg verweilten und irgendwann genug gesehen hatten nahm uns der LKW-Fahrer wieder mit zurück. In Timber Creek gibt es einen Wanderweg - endlich einmal wieder Bewegung -. Eine Stunde sollte man dafür brauchen, aber bevor wir uns überhaupt warm gelaufen hatten, war der Rundweg schon wieder beendet.

 

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Update: 21.10.2008, 17.52 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel