Broome

Bilder von BrommeDie 250 Kilometer zwischen dem Parkplatz nach dem Sandfire Roadhouse und Broome haben wir in 4 Stunden hinter uns gelassen. Morgens um 8.30 Uhr erreichten wir dann Broome. Wir reservierten uns zuerst einen Stellplatz am Cable Beach für zwei Tage und freuten uns dann auf die Dusche. Im Laufe des Tages schwoll mein linkes Handgelenk sehr stark an. Irgendetwas hatte mich gestochen, so daß wir eine Apotheke aufsuchen mußten. Dort kaufte ich dann ein Medikament, wesentlich besser wurde es davon aber nicht.

Im weiteren Tagesverlauf machten wir eine Shopping Tour durch die Geschäfte von Broome. Die Stadt Den Nachmittag ruhten wir uns im Schatten aus und unternahmen am Strand von Cable Beach einen Spaziergang in den Sonnenuntergang.

Heute morgen sind wir zum Leuchtturm (Gantheaume Point) von Broome gefahren, denn dort soll es bei Niedrigwasser Dinosaurierfußspuren zu sehen geben. Auf einem Schild vor Ort steht, daß sie 30 Meter weiter im Meer zu sehen sind. Wir haben leider vergeblich danach Ausschau gehalten. Statt dessen haben wir auf den steinigen Klippen gesessen und den Ausblick auf das Meer genossen. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Sandstrand von Cable Beach.

Wieder einmal sind wir vor Sonnenaufgang wach geworden, so daß wir um 7 Uhr fertig zur Weiterfahrt waren. Um 8 Uhr öffnete aber erst das Büro des Campingplatzes, dort hatten wir bei unserer Ankunft 20 Dollar Pfand für den Toilettenschlüssel hinterlegt. Also fuhren wir, obwohl es Sonntag war, zunächst ins Einkaufszentrum, denn wir brauchten noch Kaffee und Zucker. Einige der Supermärkte in Australien haben sieben Tage die Woche durchgehend geöffnet, manchmal ist so etwas sehr praktisch.

 


 

Information:

1883 wurde Broome gegründet. Als bekannt wurde, dass auf dem Meeresboden Perlen zu finden sind, erlebte Broome durch den Perlenrausch einen Aufschwung. Die Perlenindustrie des Ortes deckte 80 Prozent des weltweiten Perlmutt-Bedarfs. Über 5.000 neue Siedler, meist Chinesen, Japaner, Aborigines und Südsee-Insulaner wurden angelockt. 1910 zählte man in der Roebackbay fast 400 Perlentauch-Boote, so genannte lugger. Ab Oktober 1929 endeten mit der Weltwirtschaftskrise und dem Aufkommen von Kunst- und Zuchtperlen der Perlenboom, und der Ort fiel in die Bedeutungslosigkeit.

Anfang der 1950er Jahre erlebte Broome eine kleine Wiedergeburt der Perlenindustrie, wirtschaftliche Haupteinnahmequelle ist aber in jüngerer Zeit der Tourismus.

Sehenswertes

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Update: 21.10.2008, 17.52 © Martin & Silvia Prange Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel