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Die Kaiserstadt Hue ist eine Kopie der chinesischen Hauptstadt Peking. Schachtelartig umschließen drei Stadtanlagen einander: die Zitadelle umschließt die Kaiserstadt, die wiederum umschließt die Verbotene Purpurne Stadt. Das weitläufige 5,2 km² große Areal umfasste ehemals 136 Gebäude.
Die Thien Mu Pagode in Hue liegt auf einem Hügel oberhalb des Flusses der Wohlgerüche. Der 21 m hohe achteckige Phuoc-Duyen-Turm, den der Kaiser Thieu Tri im Jahr 1844 errichten ließ, gilt mit seinen 7 Stockwerken als Wahrzeichen der Stadt. Die 2,5 m hohe Glocke ist über 10 km weit zu hören. In der Haupthalle Dai Hung sitzt die Buddha-Figur des lachenden dickbäuchigen Buddha Di Lac. In einer auf dem Gelände befindlichen Garage wird der alte Austin aufbewahrt, mit dem Thich Quang Duc 1963 nach Saigon aufbrach um sich dort am 11.06.1963 mit Benzin zu übergießen und zu verbrennen. Die Nachricht sowie Fotos gingen damals um die ganze Welt. Die Pagode ist sehr gut z.B. mit einer Fahrrad-Rikscha oder mit dem Boot erreichbar.
Die sechs Kaisergräber aus der Nguyen-Dynastie liegen alle außerhalb von Hue idyllisch inmitten von Hügeln, Reisfeldern und Pinienwäldern. Im Innern des Khai Dinh Tempels sind die Wände und Decken mit bunten Porzellan- und Glasscherben bedeckt, die mosaikartig zu Bildern zusammengefügt wurden. Auf dem Platz vor dem Grabmal Khai Dinh’s befindet sich eine Geisterallee mit Wächterfiguren aus der Nguyen-Dynastie.
Die Grabanlage von Tu Duc, dem vierten Nguyen-Kaiser, ist sehr romantisch angelegt, da sich der Kaiser stets als feinsinniger Poet darstellte. Zur Anlage gehören daher auch Pavillons zum Lesen oder Angeln und sogar ein Theater. Der unmittelbar am Luu-Khiem-See angelegte Xung-Khiem-Pavillon, der mit zahlreichen Schnitzereien verziehrt ist, wurde 1985 mit Hilfe der UNESCO restauriert. Hier werden der Kaiser und die Kaiserin verehrt, die ohne Nachfahren aus der Welt geschieden sind.
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