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Mit dem Bus fahren wir nach Hoi An. Für die 120 km brauchen wir 5 Stunden. Der Verkehr ist sehr dicht und die Strassen haben sehr viele Schlaglöcher. Außerdem müssen wir über den Wolkenpass (Deo Hai Van). Viele LKW's versperren die Straßen, die Fahrer reparieren die alten LKW's direkt vor Ort. Wir machen jedoch vor dem Pass eine 20-minütige Pause, die Raucher wollen ihr Recht, denn in den Bussen ist Rauchen verboten. Oben auf dem Pass angelangt machen wir wieder eine Pause. Der Ausblick
von hier macht seinem Namen alle Ehre, Wolken versperren den Ausblick. Den dritten Stop machen wir in der Stadt Da Nang. Hier gibt es die berühmten Marmorberge in
deren Umgebung sich unzählige Werkstätten angesiedelt haben. 
Zur Mittagszeit kommen wir in Hoi An an.
Wir werden zum Lotus-Hotel gefahren und sind völlig überrascht. Unser Hotel war erst ein halbes Jahr alt, und da wir die einzigen Gäste waren bekamen wir ein tolles Zimmer im japanischen Stil. Da das Hotel auch einen Pool hatte machten wir dort erst mal eine Pause, zwei Stunden schwimmen und lesen.  
Am Abend bekommen wir dann doch Hunger und verlassen das Hotel. Unser erster Spaziergang führte uns zur japanischen
Brücke in der Altstadt die unter Denkmalschutz steht. Dazu müssen wir doch ein ganzes Stück gehen, denn unser Hotel liegt weit außerhalb.
In Hoi An ist die gesamte Stadtkern in traditioneller Architektur erbaut. Sehr viele Künstler haben sich hier
niedergelassen. Außerdem kann man sich hier Kleidung aus chinesischer Seide anfertigen lassen, für 120 US$ hat der " Mann" den klassischen Anzug oder die Frau ihr Kostüm...! Gewitzte
Touristen bringen sich Schnittmuster von zu Hause mit und
lassen danach ihre Kleidung anfertigen.
Bisher ist Hoi An die schönste Stadt die wir in Vietnam zu sehen bekamen.
Am nächsten Tag gehen wir zum Cua Dai Beach. Für die 1,5 Km brauchen wir fast zwei Stunden, aber nur weil wir unsere ersten Arbeiter auf einem Reisefeld sehen. Hier, etwas weiter im Süden, ist der Reis schon
gelb und somit reif für die Ernte. Die Arbeiter haben sichtlich Spaß und winken uns fröhlich zu. Der Reis wird mit einer Sichel abgeschnitten, dazu werden handliche Büschel mit der einen Hand gefasst und mit dem Messer abgeschnitten. Dieser Büschel wird an einen anderen Arbeiter weitergereicht, der über eine rotierende Welle den Reis vom Stroh trennt (diese Arbeit machen nur Männer). Fast immer wird diese Trommel noch per Fußpedal angetrieben. Der geerntete Reis wird
anschließend am Strassenrand verteilt, so dass er trocknen kann. Der weitere Weg zum Strand führte uns an Restaurants und Hotels vorbei.
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