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Der Hoan Kiem See (See des zurückgegebenen Schwertes) liegt im Zentrum Ha Noi's. Hier erhob sich einst die Goldene Schildkröte aus dem See, um Le Loi, dem Helden eines 10 Jahre dauernden Guerilla-Krieges gegen die chinesischen Ming-Besatzer ein Schwert zu übergeben, mit dessen Hilfe er die Feinde vertreiben konnte. Nachdem dies gelungen war, erschien die Schildkröte erneut um das Schwert in einen jadefarbenen Drachen zu verwandeln. Aus Dankbarkeit ließ Le Loi auf der im See gelegenen Insel den Schildkröten-Turm Thap Rua errichten. Der Turm ist seither das Wahrzeichen  von Ha Noi. Rund um den See findet man Grünanlagen und Spazierwege.  Am Ostufer des Sees befindet sich eine rote Holzbrücke, die zur Insel Ngoc Son (Jadeberginsel) führt. Im Ngoc-Son Tempel aus dem 19. Jahrhundert werden der Schutzherr der Literatur, der Patron der Ärzte und ein General verehrt. In einem anderen Raum findet man eine über 2 m lange präparierte Schildkröte die bereits 400 Jahre alt sein soll. Vor dem Tempel sitzt man in geselliger Runde um zu spielen oder einfach um sich auszuruhen und die Natur zu genießen.
Der Literatur-Tempel Van Mieu wurde im Jahre 1070 als ein Ort der Verehrung des Konfuzius erbaut und ist auf jeden Fall sehenswert. Der Tempeleingang befindet sich auf der Südseite der Umfassungsmauer an der Quoc tu Giam. Der Tempel ist täglich von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12.000 Dong. Der Tempel besteht aus einer Abfolge von Toren und Höfen, die dem eigentlichen Heiligtum Dai Thanh (Ehrenhalle des Großen Erfolgs) vorgelagert sind. In ihm befindet sich der goldene Altar mit dem Standbild des Konfuzius, an seiner Seite zwei seiner Nachfolger sowie Gedenksteine an weitere außergewöhnliche Schüler. Auch heute noch findet man zahlreiche wissensdurstige Schüler in der Anlage, die z.B. Touristen ansprechen um ihre englischen oder französischen Sprachkenntnisse aufzubessern.
Um den Ba-Dinh-Platz angeordnet findet man einige interessante Sehenswürdigkeiten. Hier befindet sich zum Beispiel Palais des Generalgouverneurs in dem heute der Sitz des vietnamesischen Ministerpräsidenten befindet. Das ockerfarbene Gebäude an der Einmündung der Dien Bien Phu beherbergt heute das Außenministerium.
Das Ho-Chi-Minh-Mausoleum wurde in den Jahren 1973 bis 1975 aus Marmor auf dem Platz erbaut, von dem aus Ho Chi Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeit Vietnams proklamierte. Will man das Mausoleum besuchen muss man als ausländischer Besucher Taschen und Kameras an der Rezeption abgeben. Mit einer Eskorte wird man sodann zum Eingang des Mausoleums geführt. Im Gänsemarsch geht es dann am gläsernen Sarg vorbei in dem Ho-Chi-Minh aufgebahrt ist.
Zum 100. Geburtstag im Mai 1990 eröffnete das Ho-Chi-Minh-Museum. Hier werden u.a. Fotografien, Zeitungsartikel über Ho Chi Minh und Erinnerungsstücke ausgestellt.
Die Parfum- oder Duft-Pagode besteht aus einem ganzen Komplex von Pagoden, Tempeln und Schreinen die man in Grotten, Höhlen und Felsvorsprünge des Huong Tich hineingebaut hat. Den ersten Halt legt der Pilger am Fuße des Berges ein, am Trinh-Tempel, in dem er zu Beginn seiner Wallfahrt den Schutz der Berggeister erbittet. Der stufenreiche Pfad führt gut 2 km steil durch Kalksteinklippen und üppige Vegetation, bis der Gipfel des Huong Tich mit der Grotte der Duftenden Spuren, dem Endpunkt der Wallfahrt, erreicht ist.
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