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Wir werden um 7:00 Uhr am Hotel in Ha Noi abgeholt und in das 165 km entfernte Städtchen Ha Long gefahren. Der Privattransfer ist eine feine Sache, die Rundumsicht im PKW hat natürlich Vorteile gegenüber einem Bus. Wenn nur der Fahrer die Klimaanlage nicht so kalt stellen würde. Nach kurzer Erklärung von uns, dass uns ein wenig mehr Wärme nichts ausmachen würde stellt er die Klimaanlage etwas wärmer, ein Erfolg der nie lange anhält, dem Fahrer ist zu warm. Unterwegs halten wir an einigen sehr schönen Tempeln und Pagoden an. Wir finden dass die Fahrt sehr kurzweilig gestaltet wurde. Den anderen Bootsgästen war aber unsere einstündige Verspätung gar nicht recht. Sie hatten nämlich Hunger, ein 6-Gänge- Menu wartet schon bei unserer Ankunft auf uns, man bat uns sofort " zu Tisch" Wir waren gerade an Bord
als der Kapitän auch schon den Anker heben liess - und los ging es. Wir fuhren zuerst zu
einer Insel auf der die Sot Tropfsteinhöhle zu finden ist. Hier sehen wir unsere ersten Boatpeople, die auch sofort zum Huong Hai Hotelschiff kommen. Sie wittern ein gutes Geschäft mit den Touristen. Der Eingang zur
Tropfsteinhöhe liegt oben im Berg, so dass wir
zunächst noch einige Treppen hochsteigen müssen. Oben
angekommen führt ein Weg in das Innere der
Tropfsteinhöhle. Plötzlich stehen wird in einer sehr schön beleuchteten Halle. Wasser tropft hier nicht mehr von den Wänden, kurz nach dem Krieg versiegte die Quelle. Immer weiter bergauf gelangen wir zum Aussichtspunkt, hier haben wir unseren ersten tollen Ausblick auf die Bucht. Nach unserem Aufenthalt
in der Tropfsteinhöhle geht es weiter zur nächsten
Insel mit einem kleinen Sandstrand, dem Titov Beach. Auf dieser Insel wurde hoch oben ein Pavillon errichtet. Nun ging auch so langsam die Sonne unter, und der Tag ging mit einem der schönsten Sonnenuntergänge meines Lebens zu Ende. Das Dinner des Abends war nicht mehr zu übertreffen. Wir übernachteten auf dieser Holzdschunke mit allen Annehmlichkeiten eines 4-Sterne- Hotels, ein tolles Erlebnis.
Am nächsten Tag fuhren wir dann noch zu einer weiteren
Insel, deren Geheimnis allerdings nur mit dem Ruderboot
zu entdecken ist. Wir ruderten vom Meer her zu einem höhlenartigen Eingang
durch den man in das Innere der " Insel"
gelangte. Hier gab es einen See, der nur über diesen einen
Zugang erreichbar ist. Bei Hochwasser kommt man also nicht zum See oder von hier weg... Nachdem wir den See umrundet hatten fuhren wir wieder zurück, denn um 12 Uhr sollte die Bootstour zu Ende sein.
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