Auf den Weg in den Norden kommen wir an dem kleinen Ort Sukhothai vorbei. Hier besuchen wir einen verfallenen Tempel ohne Dach in dem ein grüner Buddah sitzt.
Im Norden Thailands befinden sich fast sämtliche handwerklichen Betriebe des Landes, da dort billiger produziert werden kann als in Bangkok und Umgebung. Bei der Herstellung der Waren kann man in vielen Betrieben zuschauen.
Bei einem Besuch in einer Schirmfabrik beobachten wir Arbeiterinnen wie sie die Farbe ohne Schutzhandschuhe auf die Schirme auftragen. Von Gesundheitsschutz kann hier keine Rede sein.
Je weiter wir in den Norden reisen desto mehr verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern vor allem auch die Bewohner der einzelnen Regionen. Mehr auf die alten Traditionen bedacht leben sie doch ganz anders als in der Großstadt Bangkok.
Dann sind wir auch schon im äußersten Norden angekommen, im sogenannten Goldenen Dreieck. Zum damaligen Zeitpunkt durften wir Myanmar noch nicht bereisen, die Einreise wurde uns verweigert, aber es war trotzdem ein einmaliges Erlebnis bis in den äußersten Norden zu reisen.
Von einem Aussichtspunkt schauen wir auf das Goldene Dreieck. Von Thailand aus sehen wir auf Laos und Myanmar. Einheimische erzählten uns, in dem Fluß Mekong findet man auch heute noch immer wieder tote Rauschgiftschmuggler. Das hindert uns aber nicht, eine Flußfahrt zu dem Bergdorf der Akkha's zu unternehmen.
Wer schon mal dort war wird jetzt sagen: " Da kommt man mit dem Boot gar nicht hin:" Stimmt, wir sind noch in ein Sammeltaxi umgestiegen. Schon der Weg zum Dorf war ein landschaftlich reizvolles Erlebnis. Die Dorfbewohner gewährten uns während unseres Besuches einen kleinen Einblick in ihr Leben, das für uns unvorstellbar wäre. Ganz ohne Strom, fließend warmem Wasser und den anderen Annehmlichkeiten des " zivilisierten Lebens" .