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Die Grenzen der reizvollen Altstadt sind nicht mehr überall durch Stadtmauern markiert, dennoch ist der mittelalterliche Stadtkern weitgehend erhalten. Nur die New Road ist eine Zutat des 20. Jh.; sie wurde erst 1934 geschaffen als breite, für Paraden geeignete Zufahrt zur damaligen Königsresidenz, dem Palast Hanuman Dhoka.
Die Freak Street im Süden des Palasts - der Hippiemagnet der 60er Jahre wegen dem dort einst freizügigen Hanfhandel - spielt keine touristische Hauptrolle mehr. Zu einem multikulturellen Touristenzentrum mit Bars, Pizzalokalen, Discopubs und Internetshops hat sich dagegen der nördliche Stadtteil Thamel entwickelt.
Als Hauptstadt zieht Kathmandu aber heute vor allem Nepalis aus dem ganzen Land sowie Inder und Händler aus Kaschmir an, und allmählich ereilt die Stadt das Schicksal vieler anderer Großstädte Asiens, die an Menschenmassen, Verkehr, Abgasen, Staub und Bauaktivitäten zu ersticken drohen. Kathmandu hat keine unterirdische Kanalisation, keine ausreichende Wasserversorgung, kaum ausgebaute Straßen - vor allem aber kein Geld.
Modische Betonbauten und billige Wellblechdächer verschandeln die Umgebung schon genug, dennoch haben die alten Newar-Städte des Kathmandu- Tals ihren Charme und ihre Faszination noch nicht eingebüßt.
Palast und Durbar Square
Anziehungspunkte der drei Königsstädte des Kathmandu-Tals bilden jeweils die alten Palastbereiche. Der Durbar Square von Kathmandu verdichtet die ganze Fülle nepalesischer Religiosität und Kultur, und er zeigt deutlich die verschiedenen Typen nepalesischer Kunst und Architektur. Der Palast mit seinen Höfen und vielen Nebengebäuden wurde in seinen Grundzügen von Mahendra Malla (1560 bis 1574) angelegt, dann aber immer weiter aus- und umgebaut. So gehen die beiden (für Fremde verschlossenen) Innenhöfe Mul Chowk und Sundhara Chowk sowie der Palastgarten (Bhandarkhal) auf Pratapa Malla (1641 bis 1674) zurück. Er ließ auch 1672 am Eingangsportal die große, stets mit Zinnober beschmierte und mit einem roten Tuch umhängte Hanuman-Statue aufstellen, die dem ganzen Bereich den Namen Hanuman Dhoka gab. Der Affengott Hanuman soll den Palast vor Geistern und Krankheiten schützen.
Pratapa Malla war ein weltoffener Herrscher. Davon zeugt seine Steintafel an der Hauptfront des Palastes, in der in fünfzehn Sprachen die Göttin Kalika verehrt wird. Den Herrscher selbst kann man auf den 1670 errichteten Säulen auf dem Vorplatz sowie am Rani Pokhri bewundern. Beide Stelen gelten als Vorbild für ähnliche Säulen in Patan und Bhaktapur.
Eintrittsgelder für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Stand Februar 2008:
Der Himalaya-Rundflug kostet zur Zeit 168 US$ pro Person, ein Fensterplatz wird garantiert.
Sind im Allgemeinen üblich. Der Kofferträger bekommt etwas Kleingeld, das man am besten schon bei der Einreise am Flughafen gewechselt hat. Im Restaurant an der Strasse sollte man nicht zuviel geben, im Hotel hingegen ist Trinkgeld üblich.
Daran wird man sich gewöhnen müssen, in Nepal ist dies jedoch nicht so stark sichtbar wir in Indien.