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Den Nachmittag nutzen wir für einen
Spaziergang, er führt uns zum größten Markt
des Landes. Unter
dem Schutz der riesigen Kuppel der
Zentralmarkthalle des Psah Tmei finden wir einen tollen
Markt im Zentrum der Altstadt. Hier werden
vor allem frische Früchte, Gemüse und Fleisch
feilgeboten. Es gibt auch noch einen anderen
Markt auf dem überwiegend Souvenirs an
Touristen verkauft werden, der uns aber
nicht so gut gefallen hat. Für den Computernutzer wird
allerdings so allerhand angeboten, die tollsten Programme
(als Kopien) kann man hier für 10 US$ in
englischer Version erstehen. Programme die in Deutschland fast 2.000 € kosten
werden für max. 20 US$ verkauft.
Für den nächsten Tag haben wir uns mit der
Reiseleiterin und ihrem Fahrer zur
Sightseeingtour verabredet. Für insgesamt 40 US$ werden wir
zusammen alle Sehenswürdigkeiten in der
Umgebung besichtigen. Schon
morgens ist die Hitze nicht zu beschreiben,
in der Sonne haben wir sicherlich 40° C.
Unser erstes Ziel ist der Königspalast von
Phnom Penh. Leider muss der Fotograf hier
doppelten Eintritt bezahlen, einmal für
sich und dann noch einmal für den
Fotoapparat oder die Videokamera. Selbst
wenn man die Gebühr zum Fotografieren
bezahlt, ist dieses trotzdem längst nicht
überall gestattet, schade! Wir lassen also unseren
Fotoapparat und unsere Reiseleiterin
draussen. Die Führung über das
Palastgelände darf nur von den Guides
übernommen werden, die am Königspalast
arbeiten. Unser neuer Guide begleitet uns
ca. 1 Stunde über das Gelände zu den
einzelnen Gebäuden und gibt
sich redlich Mühe uns viel über das Leben
im Palast zu erzählen, allerdings ebenfalls
in englischer Sprache. Der Königspalast ist dem in Bangkok
sehr ähnlich, die Farbenpracht und Größe
reicht aber bei weitem nicht an den
Königspalast in Bangkok
heran.
Nachdem wir den Königspalast verlassen
hatten besuchten wir das in der Nähe
liegende Nationalmuseum. Hier hat man die
Möglichkeit sich vor allem einen Überblick
über Khmer-Plastik und Bronzeguss zu
verschaffen. Viele der hier ausgestellten
Original-Exponate stammen aus dem Angkor
Wat. Ferner findet man hier Statuen von
Buddha, Shiva und Vishnu aus
unterschiedlichen Materialien und in
verschiedenen Größen. Auch hier muss unser
Guide draußen warten. Wir werden gleich am
Eingang von einem Guide empfangen, der sich
im Museum bestens auskennt. Hier lernen wir
auch viel über Religion und
unterschiedliche Weltanschauungen.
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