Die Anreise nach Kambodscha war nicht so toll, wir reisten
nämlich mit dem Schnellboot von Vietnam nach Kambodscha. In
fünf Stunden rasten wir mit dem Boot über den Mekong. Nachdem wir die Grenze passiert hatten wurde es dem Bootsführer
langweilig. Er kümmerte sich mehr um seine Getränke als um
sein Boot. Es waren aber nur sehr wenig Fischer auf dem Fluss
unterwegs, so konnten größere Unfälle vermieden werden. Nur
einmal beim rückwärts fahren rammten wir ein kleineres Boot,
doch noch mal Glück gehabt weder wir nach der Gerammte
kenterte.
Unsere
Fremdenführerin an der Bootsanlegestelle in
Phnom Penh verspätete sich einige Minuten,
so wurden wir von Taxifahrern belagert, die
noch keine Fahrgäste hatten. Da heißt es, nur ruhig bleiben, sie wird schon kommen.
Nach 10 Minuten konnten wir sie dann auch
begrüßen und wir fuhren mit dem PKW direkt zum
Hotel. Phnom Penh ist eine der ärmsten Städte
der Erde einzig der Königliche Prachtbau zeugt von dem vergangenen Reichtum. Der
Weg zum Hotel führte nur über Hauptverkehrsstrassen,
denn die Ghettos der Armen sollten nicht
unser erster Eindruck von Kambodscha sein. Wenn man
allerdings, wie wir, viel auf eigene Faust unternimmt
und zu Fuß unterwegs ist, gelangt man irgendwann
zwangsläufig auch in solche Gebiete, was natürlich nicht
ganz ungefährlich ist. Im Nachhinein erfuhren
wir von einigen "Überfällen" auf
Touristen die angeblich an der Tagesordnung sind. Die Armut unter der Bevölkerung kennt keine
Grenzen. Dazu kommen die vielen
Kriegsversehrten der vergangenen Kriege, denen oft nur noch
das Betteln bleibt.