Am nächsten Tag führt uns die Reise entlang dem Arravalli-Gebirge in die indische Metropole Delhi. Am Nachmittag besuchen wir den im Süden gelegenen Qutb-Minar-Komplex. Hier befinden sich das
eindrucksvolle 71 m hohe Minarett und die berühmte, nichtrostende Säule, die aus der Frühzeit des Islam in Indien stammt.
Große Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Indiens. Zuerst Fahrt durch die Altstadt zur Jama Maschjid, der weitläufigen Freitagsmoschee, die 1650 - 56 von Schah Jahan errichtet wurde und die noch heute eine der größten Moscheen der islamischen Welt ist. Leider dürfen wir hier nicht fotografieren.
Anschließend Besuch des Raj Ghats, der Verbrennungsstelle Mahatma Ghandis. Mittagspause und Freizeit zum Bummel im so genannten tibetanischen Bazar.
Nachmittags Fahrt zum Laxmi Narayan Mandir, einem Hindu-Tempel, der in den 30er Jahren vom Industriellen Birla errichtet wurde. Fotopause bei dem Bangla Sahib Gurdwara, einem Sikh-Tempel, der mit seiner goldenen Kuppel, ein eindrucksvolles Fotomotiv darstellt. Anschließend Fahrt mit vielen Fotopausen durch das Regierungsviertel und den von den Engländern errichteten Monumentalbauten.
Das India Gate, offiziell "All India War Memorial", ist 1921 von Lutyens entworfen worden. Der hohe Bogen ähnelt dem Arc de Triomphe in Paris und hat eine Höhe von 42 Metern. Es erinnert an die 90.000 indischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg für Großbritannien ihr Leben ließen.
Eingraviert sind die Namen von 3.000 indischen und britischen Soldaten, die an der Nordwestgrenze und 1919 im Krieg in Afghanistan starben. Auch die Toten im Krieg zwischen Indien und Pakistan im Jahre 1971 werden durch das Denkmal unter dem India Gate geehrt.
Wir besichtigen noch von außen die Bauwerke der Innen-, Finanz- und Außenministerien.
Zum Abschluss Besuch des Grabmals des Kaisers Humayun, des Vaters Akbar des Großen. Ein Bau, der obwohl noch in rotem Sandstein ausgeführt, als Vorläufer des Taj Mahals gilt.
Am späten Abend fahren wir zum Flughafen von Delhi wo anscheinend immer ein unglaubliches Chaos herrscht. Wir drängeln uns einfach vor und erreichen so pünktlich unser Flugzeug nach Hause, was aber völlig unnötig war denn der Abflug verzögert sich, da mehrere Passagiere in dem Chaos wohl verloren gegangen sind.
Dies ist nun auch das Ende dieses Reiseberichtes 2008.