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Sommerpalast in Beijing

Die ersten zwei Stunden in China hielten wir uns also auf den Tian'anmen-Platz auf. Unser Reiseleiter bat uns gegen 10.00 Uhr wieder am Bus zu sein. Wir fuhren dann zum ehemaligen Sommerpalast der kaiserlichen Familie.

Der Garten der Harmonischen Einheit, der ehemalige Sommerpalast der kaiserlichen Familie, liegt etwa 9 km nordwestlich vom Stadtzentrum Beijings. Es ist der größte und besterhaltene der ehemaligen kaiserlichen Gärten Chinas. Vor der Kulisse der Westberge gruppieren sich zahlreiche Paläste, Pavillons und Pagoden auf den Hügeln rund um den Kunming-See, der fast ¾ der Gesamtfläche des Parks einnimmt.

Eine Orientierungskarte vom Sommerpalast in Peking 1.Osttor
2.Halle des Wohlwollens und des langen Lebens
3.Garten der Tugend und Harmonie
4.Theater
5.Halle der Erheiterung
6.Halle der Jadewellen
7.Halle der Freude
8.Wandelgang
9.Schmucktor
10.Pavillon des Wohlgeruchs Buddhas
11.Marmorschiff
12.Insel im Südlichen See
13.17-Bogen-Brücke
14.Bronzeochse
15.Hinterer See
16.Pagode der Vielen Schätze
17.Park der Harmonie und des Vergnügens

 

Im Jahre 1153 wurde der Garten angelegt, im Laufe der Jahre erweiterten die Mongolen und der kunstsinnige Kaiser die Fläche des Parks auf eine Größe von 290 ha. 1860 plünderten englische und französische Truppen den Park. 1888 wurde der Park wieder aufgebaut um dann 12 Jahre später wieder von ausländischen Truppen zerstört zu werden. 1924 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Hier werden täglich sehr viele Touristen-Gruppen durchgeführt entsprechend voll und laut ist es hier. Dazu kommt das alle Guides mit ihren Schützlingen mit einer Fahne vorweg gehen und die weiblichen Reiseleiter haben meistens noch ein Megaphon dabei um überhaupt gehört zu werden. Treffen jedoch mehrere Reisegruppen aufeinander, deren Reiseleiter Megaphone benutzten, versteht man nichts mehr.

Mit dem Drachenboot geht es am Pavillon des Wohlgeruchs Buddhas vorbei.

Wer sich dem Trubel und Besucherströmen " etwas" entziehen möchte sollte einen Spaziergang um den See herum anstreben. In ganz Peking konnten wir nämlich keinen Park finden, in dem man ein wenig Ruhe hat, da überall sehr viele Menschen um einen herum sind, die singen, tanzen oder sich einfach nur unterhalten.

Wir fahren mit dem Drachenboot über den See. Es geht am Pavillon des Wohlgeruchs Buddhas vorbei.

Gegenüber liegt die 150 m lange 17-Bogen-Brücke (Shiqi Kongqiao) aus weißem Marmor verbindet die Insel mit dem Ufer. Auf ihrem Geländer sollen 500 kleine Löwen zu sehen sein, die sich alle in Haltung und Ausdruck unterscheiden.

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© Martin Prange [1999 - 2006] Update: 21.10.2008, 19.13 Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel