Home Startseite China Himmelstempel




Himmelstempel in Beijing

In der südlichen Vorstadt Beijings liegt ein 2,7 km² großer Park In dessen Zentrum befindet sich eine Tempelanlage die aus mehreren Hallen und Terrassen besteht. Der Himmelstempel war der Ort, wo die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie um eine reiche Ernte beteten. Im Jahr 1420 ließ der Yongle-Kaiser der Ming den Tempel errichten, der im Jahr 1522 seine heutige Form erhielt. Himmelstempel

Auf der Zentralachse am Aufgang zur Halle des Himmelsgewölbes findet man eine kreisförmige Mauer. Spricht hier ein Redner im Flüsterton gegen die Wand kann eine andere Person auf der gegenüberliegenden Seite der Mauer die Worte deutlich verstehen.

Jedes Jahr zur Zeit der Sommersonnenwende und der Wintersonnenwende begab sich der Kaiser zum Himmelstempel, wo großartige Opferzeremonien stattfanden. Der dreistufige Himmelsaltar besteht aus drei Marmorterrassen von rundem Grundriß, die von einer quadratischen Mauer umfaßt werden. Im gesamten Tempel herrschen ungerade Zahlen vor, da diese dem Himmel zugeordnet werden. Vor allem die Zahlen 3 und 9 bestimmen den Tempel, wobei die Zahl 9 besonders glücksbringend ist. Auf der obersten Plattform ist ein runder Stein eingelassen, der nach chinesischer Vorstellung als Mittelpunkt der Welt gilt. Tritt man darauf und spricht ein paar Worte, so erklingt ein Echo.

Am Tor der Vollendeten Tugend beginnt der etwa 500 m lange Brückenweg, eine Mondstufenbrücke über die sich der Kaiser zur Halle der Ernteopfer begab.

Im linken Tor sieht man das mächtige Chengzhen Me - die Halle der Ernteopfer. Hier eröffnet sich dem Besucher ein Blick auf das wohl imposanteste Bauwerk der Anlage, das als das Wahrzeichen Pekings gilt.

Die Halle ist 38 m hoch und mißt 38 m im Durchmesser. Sie wurde aus Holz gebaut ohne einen einzigen Nagel zu verwenden. Das Hallendach ruht auf 28 Säulen wobei jede fast 20 Meter hoch ist. Der Himmelstempel wurde zum Weltkulturerbe erhoben einen Besuch in diesen Tempel sollten Sie nicht verpassen.

Seitenanfang

weiter

© Martin Prange [1999 - 2006] Update: 21.10.2008, 19.13 Optimale Auflösung: 1024 X 768 Pixel