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Der Tempel von Com omboUm 10.30 Uhr legte das Schiff in Richtung Süden bis Kom Ombo ab. Wir besuchen den Doppeltempel. Wir erreichen Kom Ombo schon viel früher als geplant, leider ist unser Reiseleiter nicht da und wir besichtigen den Tempel auf eigene Faust. Dieser kleine sehr zerstörte Tempel muß unzählige Besucher aufnehmen. In der untergehenden Sonne und die Beleuchtung bezaubern uns jedoch und lassen uns den Ärger auf unseren Guide vergessen.

Kom Ombo liegt ca. 40 km nördlich von Assuan. Der Tempel von Kom Ombo liegt auf einer Erhebung direkt am Nilufer. Vom Tempel hat man einen schönen Blick auf den Nil und die umliegenden Felder.

Errichtet wurde die Anlage in der ptolemäischen Zeit Ägyptens, hier wurden parallel der Krokodilgott Sobek und der falkenköpfige Haroeris, sowie einige andere Gottheiten verehrt.

Am Eingang des Tempels sind in einem kleinen Hathor-Heiligtum Krokodilmumien von einem nahegelegenen Tierfriedhof ausgestellt.

Das besondere am Kom Ombo-Tempel ist die Anlage als Doppeltempel. Er ist in zwei symmetrische Hälften aufgeteilt: die linke Seite für Haroeris, die rechte für Sobek. Die Reliefs im Inneren sind gut erhalten und im typischen "runden" ptolemäischen Stil ausgeführt.

Interessant ist noch ein tiefer Brunnen auf dem Tempelgelände. Entgegen den Behauptungen der Fremdenführer, daß hier die heiligen Krokodile gehalten wurde, diente er wohl einfach der Wassergewinnung.

 

 

 

 

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05.02.2010, 19.54 © Martin & Silvia Prange [2009]

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