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Am nächsten Morgen erreichen wir Assuan. Wir spazieren als erstes 2 Stunden durch Assuan. Die recht große Stadt ist lange nicht so hektisch wie Kairo.
Auf der linken Seite des Stroms liegen auf Höhe der Nordspitze der Insel die antiken Gräber von Elephantine; das Simeonskloster aus dem 7. Jahrhundert weiter oben am wüstenähnlichen Berghang ist von der Westseite der Elephantine-Insel mit dem Boot zu erreichen. Auf der Insel in der Mitte des Stroms befindet sich der Botanische Garten den wir in der Mittagssonne besuchen, durch die dichte Vegetation finden wir hier aber sehr viele schattige Plätze. Wir lassen uns sehr lange Zeit und genießen die Ruhe.
Die meisten Altertümer liegen in der Umgebung der Stadt: Für den Nachmittag sind die Besichtigung des Staudamms und des Nassersee, der Granitsteinbrüche und des Philae Tempels vorgesehen. Wir beginnen mit den Steinbrüchen unweit des Friedhofs, mit dessem roten Granit die Obelisken und Statuen der ägyptischen Tempel gebaut wurden. In der Stadt soll sich noch ein weiterer Steinbruch befinden den wir jedoch nicht besucht haben.
Der Besuch der Granitsteinbrüche fand in der Mittagshitze statt. Selbst im November ist die Hitze immer sehr hoch, so daß der Besuch recht anstrengend ist.
Den Philae Tempel erreichen wir auf abenteuerliche Weise. Da dieser Tempel auf einer Insel inmitten des Nils liegt müssen wir mit einem Boot übersetzen, unser Bootsführer weigerte sich erst für 2 Passagiere seinen Motor zu starten, der Verdienst war anscheinend nicht hoch genug. Nach kurzer Diskussion fuhr er los dabei rammte er mehrere andere Boote blieb kurz darauf an einer Kippe hängen. Nachdem er das Boot wieder frei hatte konnten wir endlich losfahren. Die Insel Philae mit dem in 44.000 Einzelteile zerlegten und 1979 wiederaufgebauten Isis-Tempel liegt südlich im Nil, zwischen dem alten und neuen Assuan-Damm.
Wir bestaunten die Arbeiten an dem "unvollendeten Obelisk" der damaligen Zeit.
Wir fahren mit unseren Reiseleiter und einem örtlichen Fahrer zum Assuanstaudam. Der Bau des Assuan Staudamm und Nasser See wurde mit finanziellen Mitteln der damaligen UDSSR vollendet. Daran erinnert dieses Monument. Leider konnten wir es nur aus der Entfernung betrachten.
Von der Staumauer hat man einen tollen Blick auf den Nil.
Wir spazieren am nubischen Museum entlang. Da wir nicht so viel Zeit haben verschieben wir den Besuch. Es enthält neben der Statue des ägyptischen Pharaos Ramses III. ca. 1200 weitere Exponate aus den verschiedenen Etappen der nubischen Geschichte.
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