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Karneval in Venedig

Bevor man Venedig besucht sollte man sich im Klaren sein dass die Hotels der Stadt das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis der Welt haben. Das Essen in den Restaurants war teilweise wirklich schlecht. Wir haben uns nach den ersten enttäuschenden Ergebnissen immer Restaurants weit entfernt von allen Touristen gesucht. Hier wurden wir dann nicht enttäuscht und konnten das Essen geniessen.

Die Stadt wird tagsüber von Tagestouristen so voll, dass wir einige sehenswerte Ziele einfach auslassen mussten. Trotzdem können wir einen Besuch Venedigs uneingeschränkt empfehlen. Besonders der Karneval in Venedig hat uns viel Spaß bereitet. Wir sind von Gelsenkirchen mit dem Auto nach Venedig gefahren. Das Hotel und den Parkplatz im Parkhaus haben wir schon zu Hause im Reisebüro gebucht. So kann man einiges sparen, besonders der Parkplatz war nur halb so teuer. Da wir das Hotel aus einem DERTOUR-Katalog ausgesucht haben konnten wir auch sicher sein dass das Hotel recht sauber ist, da dieser Veranstalter uns bei unseren anderen Kurztrips bisher nicht enttäuscht hat.Der Turm der San Marco

Am Abend fuhren wir los und wollten die ganze Nacht durchfahren. Da wir aber trotz vereister Fahrbahn sehr gut durchkamen machten wir eine dreistündige Pause auf einem Rastplatz. Wir wären sonst schon um 5:00Uhr in der Früh in Venedig angekommen. Über eine Brücke erreichen wir um 10:00 Uhr das Parkhaus. Mit unserem Parkgutschein werden wir bevorzugt in das Parkhaus eingelassen, die Wartezeit ist gleich Null. Nun räumen wir das Fahrzeug aus (Handschuhfach öffnen, Bedienelement vom Radio abgenommen) schon kann nichts mehr passieren.

Mit unserem kleinen Gepäck verlassen wir das Parkhaus und stehen mit tausend anderen Besuchern und unendlich vielen Bussen auf einem großen Platz. Wohin müssen wir ...? Wie weit ist unser Hotel entfernt? Können wir laufen oder sollen wir ein Boot nehmen? In unserem Reiseführer finden wir den Hinweis das sich in der Nähe eine Touristeninformation befinden soll. Schon nach kurzer Zeit finden wir sie, jedoch kamen vor uns schon viele andere Besucher auf die gleiche Idee.

Mit einem Stadtplan bewaffnet verlassen wir die Touristeninformation und besteigen eine Fähre, denn das Hotel liegt zwar sehr zentral aber viel zu weit um es von hier zu Fuss mit Gepäck zu erreichen. Wir verlassen die Fähre an der Piazza San Marco, von hier aus soll es nicht mehr weit sein. Doch leider laufen wir in die falsche Richtung. Nach 10 Minuten bemerken wir unseren Irrtum und wenden die Karte (eine Karte auf dem Kopf lesen macht nicht wirklich Spaß). Na endlich, nach gut 30 Minuten haben wir es geschafft. Wir können sofort auf unser Zimmer.

Die lange Autofahrt hat uns doch müde gemacht also ab unter die Dusche, zum schlafen ist keine Zeit. Nach einer Stunde sind wir wieder ausgehfertig, nur frühstücken wollen wir jetzt noch. Die Suche nach einem Restaurant gestaltet sich um 11:00 Uhr recht schwierig. Also rein in die Bäckerei - mit Kuchen in der Hand erkunden wir Venedig.

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Update:05.02.2010, 19.46 {© 2003 Martin Prange}